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Dürrenast enttäuschend

FussballDürrenast hat nach vier Siegen in Folge eine bittere Niederlage einkassieren müssen. Die Thuner verloren gegen Köniz 0:4.

Der alles überragende Spieler beim FC Köniz war (einmal mehr) Slaven Savic. Der schlaksig wirkende Topskorer hatte bis vor diesem Spiel 16 der insgesamt 27 Tore für das abstiegsgefährdete Köniz erzielt. Und auch gegen Dürrenast zeigte er, weshalb er in der Torjagd dieser Zeitung unangefochten an erster Stelle liegt. Zwischen der 22. und 45.Minute schoss er einen lupenreinen Hattrick. Seine Saisontore 17 bis 19! Seine Treffer zum 1:0 und 2:0 waren beinahe identisch. Savic profitierte beide Male von schweren Abwehrfehlern von Dürrenast. «Ja, das Heimteam hat es mir bei meinen zwei ersten Toren leichtgemacht», sagte Savic. Er spekuliere bei jeder Abwehraktion und warte so auf Fehler des Gegners, sagt er. Und auch vor seinem dritten persönlichen Treffer konnte er von der Strafraumgrenze aus alleine gegen Goalie Patric Perret losziehen. Perret blieb keine andere Wahl, als Savic von den Beinen zu holen. Er selbst setzte sich den Ball auf den Elfmeterpunkt und erzielte souverän das 3:0. Köniz klar besser Vom Anpfiff weg hatten die Könizer das Spielgeschehen bestimmt. Aggressiv und kampfstark präsentierte sich das Pulver-Team. Die Dürrenästler wurden von der forschen und offensiven Spielweise völlig überrascht. Die meisten Angriffe endeten schon an der Mittellinie, weil diesen die Präzision fehlte. Eine leichte Beute für die kompakt stehende Abwehrkette, aus der Julien Petit und Savo Simic herausragten. Im Gegensatz zur Thuner Hintermannschaft zeigten sich die Könizer fehlerlos. Nach dem 3:0 beschränkten sich die Könizer auf Resultathalten. Dürrenast fand dadurch etwas besser ins Spiel. Torgefährlich wurde es aber nur bei zwei Aluminiumtreffern des eingewechselten Sandro Raso, ansonsten blieb das Heimteam harmlos. Köniz-Goalie René Lauper musste in den ersten 45 Minuten ein einziges Mal (!) eingreifen – bei einem hohen Flankenball, den er sicher behändigte. Auch in der zweiten Halbzeit wirkten die Dürrenästler saft- und kraftlos, und es fehlte bei ihnen der absolute Siegeswille. Im Gegensatz zu den Könizern. «Ja, dieser Sieg ist für uns enorm wichtig, aber den Klassenerhalt haben wir noch nicht auf sicher», sagte Savic. «Der Match am nächsten Samstag gegen Gumefens wird alles entscheiden.» Eine gute Nachricht Trotz der bitteren 0:4-Niederlage gab es am späten Abend doch noch eine gute Nachricht für Dürrenast. Gumefens/Sorens hatte im Abstiegskampf gegen Romontois 1:4 verloren. Dadurch beträgt der Vorsprung von Dürrenast auf die Freiburger zwei Runden vor Schluss sieben Punkte. Der Ligaerhalt ist «Dürre» damit sicher. Peter Voegeli>

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