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Dummer- muth neuer Präsident

Rolf Dummermuth ist neuer Präsident der IG Swiss Fleckvieh. Die Rassensektion erzielte bereits markante Zuchterfolge.

Die vor zehn Jahren neu ins Leben gerufene Interessengemeinschaft Swiss Fleckvieh (SF) zählt mittlerweile 420 Mitglieder und hat einen Bestand von 52700 Herdebuchtieren. Nach anfänglicher Mühe um die rückläufigen Herdebuchzahlen sind diese mittlerweile erfreulich angestiegen. Bewiesen wird der Höhenflug durch die stark angestiegenen Kälbergeburten um 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr. «Eine Kopie der Red-Holstein- oder gar Holsteinzucht wäre nicht angebracht. Dieser Umstand käme sogar einem Untergang unserer neuen Rassensektion gleich», versicherte der scheidende Präsident Hans Braun vor über 100 Anwesenden in der Thun Expo. Braun bezeichnete die Fleckviehrasse als typische Weidekuh mit vielen Vorzügen. «Sie ist langlebig, pflegeleicht, gibt viel Milch, und dies erst noch mit hohen Gehaltswerten», lobte der Präsident seine Kuhrasse. Braun war es, der vor gut zehn Jahren als Vordenker die SF als eigenständige Kuhrasse aufs Tapet brachte. Er musste gegen den Willen vieler Züchterkollegen und auch bei den Zuchtverbänden hart kämpfen. Jetzt Ehrenpräsident Der bisherige Vize Rolf Dummermuth aus Fahrni wurde einhellig zum neuen Präsidenten gewählt. Er ersetzt den demissionierenden Hans Braun. Neu Einsitz in den zwölfköpfigen Vorstand nimmt Hansueli Maurer aus Altbüron. Der abtretende Hans Braun wurde mit grossem Applaus zum Ehrenpräsidenten erkoren. Vorgestellt wurde in Thun auch der neue Geschäftsführer Hanspeter Liechti aus Zollikofen. Er tritt die Nachfolge des aus Altersgründen zurückgetretenen Bernhard Lengacher an. Im Tätigkeitsprogramm stehen die Teilnahme an der kurz bevorstehenden Agrimesse Anfang März mit sechs Kühen, der Besuch der Waldhof-Tagung am 20.Mai, ein Ausflug ins zürcherische Weinland mit Besuch einer Fleckviehausstellung am 28.August sowie die Nachzuchtschau mit Jungkuhchampionat in der Vianco in Brugg Ende Jahr. Erwin Munter>

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