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Ein Absteiger mit zwei Festsiegen

Die HG Oberönz-Niederönz hat eine spezielle Saison hinter sich. Die Oberaargauer haben Höhen und Tiefen erlebt.

«Der Teamgeist war immer intakt. Wir haben immer an unsere Fähigkeiten geglaubt», sagt Stefan Aeschlimann, der Präsident der HG Oberönz-Niederönz. Am vergangenen Wochenende triumphierten die Oberaargauer bereits zum zweiten Mal in Folge an einem Fest. Nach dem Sieg am «Interkantonalen» in Obergerlafingen gewannen sie auch das «Oberaargauische» in Rohrbach. Dieser Zweifach-Erfolg ist einem Absteiger gelungen. Oberönz-Niederönz, der Schweizer Meister von 1999, hatte die NLA-Meisterschaft auf dem letzten Platz beendet; bereits zwei Runden vor Schluss waren die Oberaargauer als Absteiger in die NLB festgestanden. Erst danach fand Oberönz-Niederönz zur gewohnten Form. «Während der Saison spielten häufig einige Hornusser gut, andere schlecht. Es waren aber nicht immer die Gleichen», beschreibt Präsident Aeschlimann den Saisonverlauf. «Dann kassierten wir auch noch vier Nummern.» Die Lockerheit sei jedoch nie ganz weg gewesen. «Wir wollten auch nicht als Loser dastehen», sagt Aeschlimann. «Wir haben wir immer gewusst, dass wir hornussen können. Und wir freuen uns nun darüber, dies gezeigt und zwei Feste gewonnen zu haben.» Sofort aufsteigen Der Abstieg aber ist Tatsache. Oberönz-Niederönz wird in der nächsten Saison wie 2004 in der NLB spielen müssen. Damals gelang der sofortige Wiederaufstieg. «Wir stellen uns dieser Aufgabe», sagt Präsident Aeschlimann. «Es wird nicht einfach. Das Ziel ist klar: 2012 wieder in der NLA zu spielen.» Dies wohl mit annähernd der gleichen Mannschaft. Aeschlimann ist bis jetzt nicht bekannt, dass ein Spieler das Team verlassen will. Reto Pfister>

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