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Ein ausgezeichnetes Haus

zweisimmenAls Neubau wurde das Minergie-P Einfamilienhaus der Zweisimmer Familie Franziska und Michael Schletti mit dem Schweizer Solarpreis ausgezeichnet. In der Kategorie 147-Prozent- Plus-Energie-Bau gab es ein Diplom.

Im Palexpo Genf wurden diese Woche die 21. Schweizer Solarpreise 2011 der Schweizer Solar-Agentur vergeben. In verschiedenen Kategorien wurden insgesamt 19 Solarpreise von total 100 000 Franken verliehen. Dem Vorwort der umfangreichen Dokumentation ist zu entnehmen, dass das Ziel des Schweizer Solarpreises die Steigerung der Energie-Effizienz und die stete Optimierung der Erzeugung und Nutzung erneuerbarer Energien im Gebäudesektor ist. Plus-Energie-Bauten (PEB) qualifizieren sich zum Solarpreis auch für den Normen Foster Solar Award. Preis für Schlettis Haus Zu den prämierten Neubauten gehörte unter anderen auch das Minergie-P Einfamilienhaus der Zweisimmer Familie Franziska und Michael Schletti an der Oberriedstrasse. Das PEB liefert durchschnittlich fast die Hälfte mehr Energie als verbraucht wird. Das PEB-Gebäude hat eine jährliche Eigenenergieversorgung von 25100 Kilowattstunden (kWh/a). Der Energiebedarf beträgt aber nur 17105 kWh/a. Der solare Deckungsgrad ist demzufolge 147 Prozent. Die thermische Solaranlage von 45 Quadratmetern erzeugt auf der Südseite des Daches 17100 kWh/a Wärmeenergie. Diese ist von einer Fotovoltaikanlage umrahmt, die rund 8000 kWh/a Strom erzeugt. Die Fassadenhülle besteht aus einer vorfabrizierten Holzkonstruktion in Elementbauweise. Die Wärmedämmung ist so optimiert, dass der Minergie-P Standart erreicht werden konnte. Interessantes Konzept Schlettis PEB ist mit dem Elternhaus verbunden, das mit Stückholz beheizt wird. So kann die überschüssig erzeugte Solarwärme in den Speicher des benachbarten Elternhauses geleitet werden. An kalten und sonnenarmen Tagen liefert der Heizkessel über die Fernleitung die Holzenergie zu Schlettis Plusenergiebau. Mit dem interessanten Konzept des Nahwärmeverbundes gewann die Zweisimmer Familie Schletti den Schweizer Solarpreis 2011 in der Kategorie Neubauten sowie das Plusenergiebau Diplom 2011. Planerisch standen der Bauherrschaft das Zweisimmer atelier werkidee von Architekt Matthias Trachsel wie auch die Ernst Schweizer AG, Metallbau Hedingen als Fachplaner Sonnenenergie-System zur Seite. Für die Haustechnikplanung war Bruno Schletti, der in Burgdorf lebende Bruder von Bauherrn Michael Schletti zuständig. Fritz Leuzinger>

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