«Ein ausserordentliches Erfolgsjahr»

Grindelwald

2018 erzielte Grindelwald Tourismus Rekordresultate. Doch der Ort hat zu wenig Betten. Und die Wintermonate sollen noch mehr belebt werden.

Sie blicken auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Vizepräsident Daniel Heller, Präsident Peter Egger, das wiedergewählte Vorstandsmitglied Barbara Hofer und Geschäftsführer Bruno Hauswirth.

Sie blicken auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Vizepräsident Daniel Heller, Präsident Peter Egger, das wiedergewählte Vorstandsmitglied Barbara Hofer und Geschäftsführer Bruno Hauswirth.

(Bild: Monika Hartig)

«2018 war für Grindelwald ein ausserordentlich erfolgreiches Jahr mit 1,288 Millionen Logiernächten – 6 Prozent mehr als 2017. Seit 2013 wachsen wir kontinuierlich», sagte Bruno Hauswirth, Geschäftsführer Grindelwald Tourismus.

Am Mittwoch fand im Griwa-Congress-Center Silberhorn in Grindelwald die ordentliche Mitgliederversammlung statt, mit 44 Stimmberechtigten und sieben Gästen.

100000 Franken Gewinn

Die Jahresrechnung 2018 weist Einnahmen von 5,549 Millionen Franken und ein Ergebnis von 97051 Franken auf. Das Eigenkapital beläuft sich per Ende 2018 auf 459443 Franken. «Rund 52 Prozent vom Ertrag machen die Kurtaxen aus», so Hauswirth. Die drei grössten Herkunftsregionen der Gäste sind die Schweiz, Europa und Asien. Stark gestiegen ist die Nachfrage von Gästen aus Nordamerika. Für 2020 budgetiert Grindelwald Tourismus etwa für das Basismarketing mit Jungfrau-Region Tourismus JRT 2,517 Millionen Franken, wobei man zunehmend auf Digitalisierung setzt (wir berichteten).

Der Souverän genehmigte einstimmig die Jahresrechnung, den Jahresbericht sowie das Budget 2020. Ebenso winkten die Stimmberechtigten den Bericht der Revisionsstelle sowie die Entlastung des Vorstands und der Geschäftsstelle durch. Lehmann und Bacher Treuhand AG bleibt Revisor. Vorstandsmitglied Barbara Hofer wurde mit Applaus wiedergewählt.

Wie weiter?

Grindelwald strebt danach, eine Ganzjahresdestination zu werden. Doch es fehlen dringend benötigte Hotelbetten. Präsident Peter Egger bat Urs Kessler, CEO der Jungfraubahnen, um eine Stellungnahme. Kessler: «Die Nachfrage nach Grindelwald und der Jungfrauregion auf den weltweiten Märkten ist riesig. Neue Hotels im Ort sind keine Konkurrenz, sondern helfen, das enorme Potenzial der Destination zu entwickeln.»

«Wir müssen die Nummer eins im Wintersport werden.»Urs KesslerCEO Jungfraubahnen

Man müsse jetzt Vorwärtsstrategien fahren und die Wintermonate beleben, so Kessler weiter. «Mit Betriebsbeginn der V-Bahn werden wir einen qualitativen Quantensprung machen. Von Ende November bis Mitte April wird Hochsaison sein.» Kessler appellierte an die Mitglieder: «Gemeinsam sind wir stark. Wir müssen die Nummer eins im Wintersport werden. 50 Millionen Franken Umsatz müssen das Ziel sein.»

Theater mit Musik

Unter dem Traktandum Verschiedenes orientierten die Mitglieder Birgit Fritz und Martin Konzett über «Alpenglühen», eine Open-Air-Theaterproduktion mit Musik in Grindelwald, die für August/September geplant ist.

www.jungfrautheater.ch

Berner Zeitung

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