Ein Feuerwerk aus Pop, Rock und Jazz

Spiez

Die EvR Big Band bot in Spiez ein unterhaltsames Jahreskonzert.

Die EvR Big Band Spiez und der Sänger und Entertainer Kent Stetler bei ihrem Auftritt im Spiezer Lötschbergsaal. Foto: Heidy Mumenthaler

Die EvR Big Band Spiez und der Sänger und Entertainer Kent Stetler bei ihrem Auftritt im Spiezer Lötschbergsaal. Foto: Heidy Mumenthaler

Dass das Jahreskonzert der EvR Big Band Spiez am Pfingstsamstag eine unterhaltsame Alternative zum Pfingststau ist, zeigte der gut gefüllte Spiezer Lötschbergsaal. Die zu Hause Gebliebenen kamen in den Genuss eines bunt gemischten Big-Band-Sounds im Swingstil im Wechsel von Jazz-Standards, Rock- und Popnummern.

Mit dem Klassiker der Big-Band-Musik «In a Mellow Tone» von Duke Ellington stimmte die Band in den Abend ein. Mit Leidenschaft trumpften Trompeten und Posaunen, Alt-, Tenor-, Baritonsaxofone und Rhythmusgruppe auf. Und zwar mit Klavier, Schlagzeug, E-Gitarre und Bass des alten Swings und der Jazz-Standards – dies unter der Leitung des jungen Bandleaders Jonas Beck. Die Zuhörenden genossen die zauberhaften Klangfarben des Orchesters.

Dezent und angenehm

Dezent und schlank wirkte die neue Verstärkeranlage, die erstmals «nur» für Solisten und die Rhythmusgruppe eingesetzt wurde. Der Höhepunkt war der Auftritt des Kanada-Schweizers Kent Stetler. Mit seiner kernigen, kraftvollen Stimme und seiner charmanten Art brachte er das Publikums zum Schwelgen.

Zugleich brillierte er als Entertainer. Nebst Frank-Sinatra-Hommagen in «You Make Me Feel So Young» und «The Best Is Yet to Come» stimmten Sänger und Band in Folk-Rock, Dixi-Stele und Pop ein. Bühnenmeister Max Fuchs unterstützte die Titel je nach Stimmung mit passendem Licht.

Das präzise Zusammenspiel der Bläser liess aufhorchen. Ebenso das stabile Fundament mit Schlagzeug, Gitarre, Kontrabass und Matthias Ganz am Klavier, der mächtig und virtuos in die Tasten griff. Einige der 17 Mitglieder hatten ausreichend Gelegenheit für solistische Einsätze.

Alle meisterten unterschiedliche Herausforderungen: Ob einzeln oder gar registerweise, die Mitwirkenden erfreuten in solistischen Rollen. Locker spielten sich die Bläser durch verschobene Takte im «Afro Blue». Gar die Titelmelodie des Kultkrimis «Tatort» wurde zu Gehör gebracht.

Die Zuhörenden erlebten ein swingendes Feuerwerk mit ausdrucksstarken Solistinnen und Solisten. Nach Standing Ovations gabs noch die Sinatra-Melodie «My Way».

Berner Oberländer

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