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Ein mühsamer Derbysieg

Bern hat das Derby gegen Köniz mit 3:2 Toren gewonnen. Zuvor war das Heimteam zweimal in Rückstand gelegen, ehe es kurz vor Schluss den Siegestreffer schoss. Für einmal erzielte der Topskorer Krispin Müller kein Tor.

Die Ausgangslage war eindeutig: Bern 18 Punkte, Köniz 7 Punkte. Doch Bern-Trainer Lars Lunde warnte: «Köniz ist nicht so schlecht, wie es die Tabelle aussehen lässt.» Trotzdem war es sein Team, das von Beginn weg das Spielgeschehen dominierte. Und dennoch gingen die Gäste gleich mit ihrem ersten Abschlussversuch in Führung: Slaven Savic traf nach einer Flanke mit dem Kopf zum 1:0 aus Sicht von Köniz. Das Lunde-Team zwar war um einen konstruktiven Spielaufbau bemüht. Vor dem Tor des FC Köniz wurde es vorerst aber nicht gefährlich, weil den Bernern zu viele Abspielfehler unterliefen. Allerdings gelang es auch Köniz nicht, spielerisch zu überzeugen respektive den Ball in den eigenen Reihen zu halten. Zu oft agierten sie mit hohen Bällen, die immer wieder beim Gegner landeten. Kurz vor der Pause gelang dem FC Bern dann doch noch der Ausgleichstreffer: Der junge Shkumbin Kastrati traf mit einem schönen Schuss in die rechte Torecke zum 1:1. Zweites Tor von Savic Nach der Pause ging Köniz zum zweiten Mal in Führung – wiederum wie beim 0:1 kurz nach dem Anpfiff: Und wieder war es Savic, der scheinbar mühelos und mit viel Zeit den Ball an der Berner Verteidigung vorbei zum zweiten Mal ins Tor schiessen konnte. Das favorisierte Bern tat sich nach diesem erneuten Rückstand schwer, ehe das 2:2 Tatsache wurde. Krispin Müller leistete dazu die Vorarbeit, indem er den Ball zurück auf Markus Hubacher spielte, dessen Gewaltsschuss einen Könizer Verteidiger am Rücken traf und von dort direkt ins Lattenkreuz abgelenkt wurde. Anschliessend gelang Bern das, was sie momentan wohl so stark macht: Trotz einer nicht überragenden Leistung schossen die Spieler von Lars Lunde in der 82.Minute den Führungs- und Siegestreffer. Nach einem Freistoss von Müller konnte der eingewechselte Christian Waeny den Ball zum 3:2 einschieben. Lunde zeigte sich nach Spielschluss bei bester Laune: «Wir haben heute verdient, wenn auch ein wenig glücklich gewonnen.» Trotzdem war er auch kritisch: «Meine Mannschaft war zeitweise nicht präsent und wir haben es nicht geschafft, Köniz unser Spiel aufzuzwingen.» Bernard Pulver, Trainer von Köniz, erklärte sich die momentan schwache Verfassung seiner Mannschaft so: «Einerseits fehlen uns fünf wichtige Abwehrspieler. Andererseits sind wir im Kopf nicht parat: In den drei, vier Trainings unter der Woche spielen wir gut, nicht aber am Wochenende während des Matches.» Trotzdem sei der Ligaerhalt mit ähnlich guten Leistungen zu schaffen. Bei aller Sorge um seine Mannschaft anerkennt Pulver die Leistung des Gegners: «Bern hat momentan einen guten Lauf.» Lea Stuber >

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