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Ein Nebenjob als Plus im Lebenslauf

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Immer wieder wird Andreas Wyss, Leiter der Regionalen Fachstelle für offene Kinder- und Jugendarbeit (Rekja), von Jugendlichen angesprochen, die einen Nebenjob suchen. «Meistens geht es ihnen darum, erstes Geld zu verdienen, um sich einen Wunsch finanzieren zu können», sagt Wyss. Er und sein Team nehmen die Jugendlichen nun beim Wort und bauen eine Plattform für eine Wochenjobbörse auf. Je eine Kartei an den drei Rekja-Standorten, Urtenen-Schönbühl, Moosseedorf und Jegenstorf, enthält die Daten von Jugendlichen und Arbeitgebern. Vermittelt werden einmalige Aufträge und regelmässige Nebenjobs. Ab morgen Freitag verwalten Jugendliche selber die Karteien. Die Rekja hat Gewerbebetriebe angeschrieben und nach offenen Stellen gefragt. Auch Privatpersonen kommen als Arbeitgeber in Frage. Dass es für viele Junge vor allem ums Geld geht, darin sieht Wyss kein Problem. Er glaubt, ein solcher Arbeitseinsatz könne wertvolle Erfahrungen in der Arbeitswelt mit sich bringen. Einkaufen und Böden putzen Wyss stellt sich vor, dass Jugendliche etwa als Kuriere unterwegs sind, Böden wischen in einem Büro oder für ältere Menschen Einkäufe machen. Die Rekja hat eine Liste mit Arbeiten zusammengestellt, die infrage kommen. Rechtlich gesehen bewegen sich Wochenjobbörsen auf unsicherem Boden, denn einen Mindestlohn gibt es hier nicht. Die Rekja macht aber den Arbeitgebern Vorschläge. Diese bewegen sich je nach Alter zwischen 7 und 15 Franken in der Stunde. Wie viele Stunden die Jungen arbeiten dürfen, ist gesetzlich festgelegt. So sind für Jugendliche ab 13 Jahren während der Schulzeit nicht mehr als 3 Stunden am Tag und total 9 Stunden wöchentlich erlaubt. Die Rekja wird überprüfen, ob die Vorgaben eingehalten werden. Annina HaslerKick-off: Morgen Freitag fällt der Startschuss für die Wochenjobbörse. An der Kick-off-Veranstaltung sollen erste Kontakte geknüpft werden. 17 bis 20 Uhr, Rekja Jegenstorf, Gruebeweg 4. www.rekja.ch. >

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