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Ein Quartett will bleiben

Die Botschaft von SP und Grünen für die Wahlen vom 28.März ist klar: Nur die eigenen Regierungsräte sind gut für den Kanton.

Die Verteidigung der Regierungsmehrheit sei «die zentrale Herausforderung» für SP und Grüne bei den kantonalen Wahlen vom 28.März, sagte Grüne-Präsident Blaise Kropf gestern vor den Medien in Bern. Die Botschaft der zwei Parteien und ihrer wiederkandidierenden Regierungsmitglieder Barbara Egger, Philippe Perrenoud, Andreas Rickenbacher (alle SP) und Bernhard Pulver (Grüne) ist klar: Die vier sind «gekommen, um weiterzumachen». In den letzten vier Jahren habe der Kanton Bern unter ihrer Führung sozial-, umwelt- und wirtschaftspolitisch einen Schritt vorwärts gemacht, sagte SP-Präsidentin Irène Marti. Diese Politik müsse im Interesse des Kantons weitergeführt werden. Das Viererteam stehe für eine ausgewogene, sozial und ökologisch verantwortungsvolle Politik ein. Die Bürgerlichen hingegen politisieren laut Marti «stur und kurzsichtig», insbesondere in der Finanz- und Energiepolitik. Gerade in Krisenzeiten sei es zudem wichtig, auf Kontinuität zu setzen, fuhr Marti fort. Daher der Slogan der rot-grünen Wahlkampagne: «4 gewinnt – sichere Werte im Regierungsrat». Im Gegensatz zu den Bürgerlichen, die wegen der SVP-BDP-Fehde nicht geeint zu den Wahlen antreten, fahren SP und Grüne eine gemeinsame Kampagne. Dafür wollen sie laut Kropf 260000 bis 300000 Franken einsetzen. Die Kampagne soll vor allem Wähler mobilisieren. Denn die grösste Gefahr für SP und Grüne ist laut Kropf, dass diese gar nicht wählen gehen. Zudem erwarten SP und Grüne, dass die Parteispaltung im SVP-Lager enorm mobilisieren wird. «Die Spaltung ist für uns kein Vorteil», sagte Marti. drh>

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