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Ein sehr prominenter Rückkehrer

EishockeyZweitligist Rot-Blau Bern-Bümpliz hat mit dem 46-jährigen Verteidiger Martin Rauch den Saurier des Schweizer Eishockeys in seinem Fanionteam.

Als Aufsteiger steht Rot-Blau Bern-Bümpliz vor einer Saison der Bewährung. «Unser Ziel ist das Erreichen der Playoffs, das heisst, mindestens Platz 8 nach der Qualifikation», sagt Cheftrainer Roger Krebs, der das Team aus dem Westen der Stadt Bern im letzten Frühjahr in die 2.Liga geführt hat. Trotz der 2:3-Niederlage im Penaltyschiessen nach einer 2:0-Führung am vergangenen Wochenende gegen den kampfstarken EHC Belp sind die Bümplizer aktuell Tabellensechster und damit auf Kurs. «Es sind einige sehr talentierte Spieler in unserem Team, und das Potenzial, in dieser Liga sportlich eine gute Figur zu machen, ist zweifellos vorhanden», sagt ein Mann, der es wissen muss – Martin Rauch, der nach 28 Saisons (17 davon für den SC Bern) in der Nationalliga zu seinem Stammverein Rot-Blau Bern-Bümpliz zurückgekehrt ist. Was bewegt einen so erfolgreichen und verdienstvollen Spitzensportler im Alter von 46 Jahren dazu, sich in einer regionalen Liga von mehrheitlich limitierten Gegnern mit dem Stock traktieren zu lassen? «Es sind ganz einfach Lust und Leidenschaft noch auf Wettkampfniveau zu spielen», sagt der in unmittelbarer Nähe des «Weyerli» aufgewachsene Martin Rauch. Star ohne Allüren Dass der Berner Martin Rauch in der kürzlich erschienenen Buchausgabe «Torrianis Erben II» für seine ausserordentlichen Verdienste im Schweizer Eishockey mit dem in jeder Beziehung zutreffenden Satz «Die bodenständige Karriere Rauchs steht symbolhaft für die tief verwurzelte Hockeykultur am Aarelauf» gelobt wird, bestätigt der Mann mit der Dressnummer 77 auch in seinem neuen Umfeld. Selbstverständlich zählt er auf dem Eis zu den auffälligsten Figuren, überzeugt mit ausgezeichnetem Stellungsspiel und hervorragendem Auge für mustergültige Pässe an seine Mitspieler. «Ich habe mich im Sommer auch für diese Saison seriös vorbereitet, denn es ist mein persönlicher Anspruch, dem Team während der ganzen Spielzeit optimal helfen zu können», hält der 119-fache Schweizer Internationale fest. Grosse Wertschätzung Für wen und wo auch immer Martin Rauch in seiner langen Karriere gearbeitet hat, überall wird mit grossem Respekt gegenüber dem vierfachen Schweizer Meister gesprochen. Diese Wertschätzung erhält Martin Rauch, der Rückkehrer, auch in seiner neuen (alten) Umgebung: «Er ist Gold wert für unser Team und geniesst hohes Ansehen. Die Mitspieler profitieren von sei-ner immensen Erfahrung auf hoher Stufe, er gibt Ratschläge weiter, ruhig und ohne sich dabei in den Vordergrund zu drängen», schätzt Cheftrainer Roger Krebs den prominenten Rückkehrer zum Traditionsverein im Berner Westen. René HugTelegramm Seite 20>

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