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Eine spanische Lektion für die Schweizer

FussballDas Schweizer U-21-Nationalteam muss den Gruppensieg in der EM-Qualifikation nach einer 0:3-Niederlage im Spitzenkampf gegen Spanien abschreiben.

Die SFV-Junioren waren in Córdoba chancenlos. Nicht ganz fünf Monate nach der Niederlage im EM-Final mussten sie erkennen, dass Spanien weiterhin eine Klasse für sich ist. Die altersbedingten Umwälzungen in beiden Mannschaften fielen zum Nachteil der Schweizer aus. Die Dominanz des Europameisters war ausgeprägter als noch im Sommer, als das Team von Pierluigi Tami in Aarhus 0:2 verlor. Erstes Gegentor fiel früh Der Dirigent im Spiel der Spanier war allerdings ein alter Bekannter von damals. Thiago Alcantara, Schütze des 2:0 im EM-Final und seither zum A-Nationalspieler sowie Stammspieler vom FC Barcelona aufgestiegen, beeindruckte durch seine Technik und Übersicht. Er führte die Vorentscheidung herbei. In der 26.Minute traf er mittels Foulpenalty zum 2:0, und in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit lieferte er die Flanke zum 3:0 von Innenverteidiger Marc Bartra. Mit der Passsicherheit in der Vorwärtsbewegung und dem aggressiven Pressing liessen die Spanier den Schweizern weder Raum noch Zeit, sich zu entfalten. Von der Leichtigkeit im Spiel von Steven Zuber und Co. war vier Tage nach dem 5:0 gegen Georgien nichts mehr zu sehen. Die Verteidigung war immer wieder überfordert, in der 7.Minute ein erstes Mal, wovon Montoya auf dem Weg zum ersten Treffer profitierte. Dem 2:0 ging dann ein Fehler von Fabio Daprelà voraus. Der Linksverteidiger vom Serie-B-Klub Brescia konnte Muniain nur noch mit einem Foul im Strafraum stoppen. Die Schweizer waren damit beschäftigt, dem Ball hinterherzurennen. Sie taten dies mit Einsatz und taktischer Disziplin, doch die Überlegenheit der Spanier war über die gesamten 90 Minuten unübersehbar. Dies spiegelte sich auch deshalb im Resultat wider, weil sich die Mannschaft von Tami einige individuelle Fehler zu viel leistete. Es fehlte an der Klasse, um mit den beeindruckenden Spaniern mitzuhalten. Dass mit den im A-Team aufgebotenen Xherdan Shaqiri, Granit Xhaka, Admir Mehmedi und Ricardo Rodriguez sowie dem kranken François Affolter fünf potenzielle Leistungsträger fehlten, war sicherlich ein zusätzlicher, nicht zu unterschätzender Nachteil gegen einen solch erstklassigen Gegner. 2012 noch drei Einsätze Die Schweizer stehen im nächsten Jahr in der EM-Qualifikation noch dreimal im Einsatz, darunter einmal daheim gegen den gestrigen Bezwinger Spanien. Der Gruppensieg und der damit verbundene sichere Einzug in die Barrage ist allerdings ausser Reichweite, wenn die Iberer nicht komplett einbrechen. siTelegramm Seite 18>

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