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Einheit im Strafvollzug

VerwahrteDie Schweizer Strafvollzugskonkordate handhaben Ausgänge für Verwahrte praktisch identisch.

Als der Sexualmörder Jean-Louis B. im Juni auf einem begleiteten Ausgang floh, wurde der Vorwurf laut, die Strafvollzugskonkordate würden mit unterschiedlichen Regelungen solche Fluchten ermöglichen. Damit befasste sich gestern der Vorstand der kantonalen Justiz- und Polizeidirektorenkonferenz (KKJPD) und stellte fest, dass die Reglemente in den drei Konkordaten praktisch identisch sind. In der Praxis jedoch gibt es Unterschiede, etwa darin, was als Vollzugslockerung gilt oder wie die französischen, deutschen und italienischen Begriffe zu übersetzen sind. Diese Differenzen soll das Fachgremium Straf- und Massnahmenvollzug der KKJPD ausmerzen. Laut Hans-Jürg Käser, Berner Polizeidirektor und KKJPD-Vizepräsident, soll zudem künftig die Verantwortung für Ausgänge und Urlaube immer bei den Einweisungsbehörden liegen. Bis Ende Jahr befindet die Plenarversammlung der KKJPD über die Lösungsvorschläge. Käser: «Ich bin zuversichtlich, dass diese akzeptiert werden und die Konkordate ihre Standards angleichen.» as>

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