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Elektrische Laubbläser im Einsatz

ThunDie Stadt hat für 25000 Franken vier elektrische Laubbläser gekauft. Sie sind leiser, umweltfreundlicher und leichter im Handling.

Nicht nur Zürich und Winterthur setzen auf elektrische statt benzinbetriebene Laubbläser, wie Radio und «Tages-Anzeiger» kürzlich lobend berichteten. Thun brauchte keine «Signalwirkung»; in der Kyburgstadt sind bereits vier Stück in Betrieb und bewähren sich. «Wir werden schrittweise weitere Geräte der neusten Technologie anschaffen», verspricht Rolf Maurer, Chef Tiefbauamt, auf Anfrage. Wesentlich leiser Damit dürfte zwar die Kritik an Laubbläsern nicht völlig verstummen – schon gar nicht angesichts der wachsenden Zahl Geräte im Privatgebrauch. Die Stadt trägt der Kritik mit der Neuanschaffung aber Rechnung. Als Hauptgründe nennt Rolf Maurer: weniger Lärm und CO2-Ausstoss und, weil leichter, einfacher im Handling, angenehmer und gesundheitlich besser für die Putzequipen. Die elektrischen Geräte sind mit rund 80 um etwa 10 Dezibel leiser, also halb so laut wie die «Benziner». «Wegen der höheren Frequenz wird das Grundgeräusch subjektive als noch weniger laut wahrgenommen», ergänzt Strasseninspektor Roland Hensch. Die «Neuen» werden hauptsächlich in der Alt- und Innenstadt für das Entfernen von Strassendreck und Laub eingesetzt. Sobald mehr Batteriebläser vorhanden sind, werden sie auch in stark besiedelten Aussenbezirken eingesetzt. Auch ein bisschen ÖkostromDie Stadt hat für die vier Geräte rund 25000 Franken investiert. Dazu gehören auch zusätzliche Akkus. Grund: Eine Akkuladung reicht für vier Stunden Einsatz. Mit Akkuwechseln kann die Equipe somit länger und effizienter putzen. Woher aber kommt der Ladestrom? Ganz normal aus der Steckdose, ist zu erfahren. Weil die Stadt bei der Energie Thun aber Ökostrom einkauft, fliesst wohl doch ein kleiner Anteil davon in die Elektrobläser. Die verbleibenden sechs «Benziner» werden weiterhin eingesetzt. Sie haben auch ihre Vorteile: «Sie blasen stärker als die elektrischen Geräte, und das wirkt vor allem bei nassem und matschigem Sammelgut besser», erläutert Roland Hensch. Von Hand mit Besen zu putzen – davon liessen sich Anfang Jahr zahlreiche Bläsergegner bei einem Selbstversuch überzeugen –, wäre zu personal-, zeitintensiv und zu teuer. Nelly Kolb>

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