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Elementarschäden in Rekordhöhe vergütet

Hochwasser, Hagel und Brände haben bei der Solothurnischen Gebäudeversicherung (SGV) im vergangenen Jahr zur höchsten je ausbezahlten Gesamtschadensumme geführt.

Die SGV musste Elementarschäden in der Höhe von 56,1 Millionen Franken vergüten.

Allein das Hochwasser nach den starken Regenfällen in der Region zwischen Olten und Schönenwerd vom 8./9.August 2007 hatten Schäden von 23,9 Millionen Franken verursacht. Dies geht aus dem Jahresbericht der SGV hervor, den die Versicherung am Montag auf ihrer Website veröffentlichte.

Hohe Schäden verursachte ein Hagelschlag am 19. Juli im Raum Selzach, Bellach und Solothurn. Innerhalb von 15 Minuten entstanden an Gebäuden Schäden von 9,1 Millionen Franken.

Ein unspektakulärer Brand im Briefpostzentrum Härkingen im Oktober verursachte Schaden von 6 Millionen Franken. Die übrigen Brandschäden im Kanton Solothurn mit einer Schadensumme von 15,3 Millionen Franken liegen gemäss SGV auf dem Niveau der Vorjahre.

Die Gesamtschadensumme von 56,1 Millionen Franken riss ein Loch in die Kasse der SGV. Der versicherungstechnische Verlust beträgt 1,3 Millionen Franken. Aus der Rückversicherung der kantonalen Gebäudeversicherungen mussten 28,8 Millionen Franken beansprucht werden.

Prävention stärken

Um so hohe Elementarschäden zu verhindern, müsse die Prävention ähnlich wie beim Brandschutz vorangetrieben werden, hält SGV- Direktor Hanspeter Isch im Jahresbericht fest. Der Kanton, die Gemeinden und die Gebäudeigentümer seien gefordert.

Die Versicherten, die immer wieder gleiche Schäden erlitten, müssten dazu angehalten werden, sich gegen Schadengefahren zu schützen. Nur so könne die durch das Monopol und Obligatorium erzwungene Solidarität aufrecht erhalten werden.

(SDA)

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