Langnau

Das Pöstli feiert Neueröffnung

LangnauDie neuen Pächter sind gefunden: Nach einer mehrmonatigen Umbauphase öffnen Monika Egli und Rolf Kühni das Café-Restaurant Pöstli an der Langnauer Bahnhofstrasse wieder.

Die Inhaber des Pöstli und die Pächter:  Erika und Fritz Gerber sowie Rolf Kühni und Monika Egli.

Die Inhaber des Pöstli und die Pächter: Erika und Fritz Gerber sowie Rolf Kühni und Monika Egli. Bild: Hans Wüthrich

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Knapp vier Monate waren die Fenster verdunkelt, jetzt kehrt wieder Leben ein: Am kommen-den Freitag wird das Café-Restaurant Pöstli in Langnau wiedereröffnet. «Wir hielten schon seit geraumer Zeit Ausschau nach einem Betrieb», sagt Monika Egli, die bisher als Serviceangestellte tätig war. Auch ihr Lebensgefährte und Mitpächter Rolf Kühni kommt aus der Gastronomie und führte bereits einmal einen Gasthof. Ein wichtiger Faktor bei ihrer Wahl sei die Lage des Pöstli gewesen, erklärt das Paar. Die Nähe zum Bahnhof habe sie überzeugt und zugleich dazu bewogen, bereits am Morgen um 5.30 Uhr zu öffnen.

Rund 30 Interessenten

Die Lage war auch ein wichtiger Punkt, warum Fritz und Erika Gerber, Inhaber der Gerber Generalbau und Immobilien GmbH, die Liegenschaft mit dem Restaurant im letzten Jahr kauften. Denn auch sie gehen davon aus, dass die Nähe zum Bahnhof Vorteile bringt. Ihnen recht gibt die Anzahl der Bewerber: Über 30 Personen hätten sich auf das Pachtinserat gemeldet, darunter auch Interessenten, die das Lokal mehr als eine Art Imbissstätte nutzen wollten. «Doch wir wollen dem Trend entgegenwirken, wonach in Langnau Restaurants aufgegeben und für andere Zwecke umgenutzt werden», betont Erika Gerber. Ein weiterer Wunsch des Ehepaars war es, dass der bisherige Café-Restaurant-Charakter beibehalten wird. Etwas, das sie selber auch beim Umbau berücksichtigt haben. Die Gaststube wurde sanft renoviert, die typischen Rundbogendurchgänge wurden erhalten. Zudem sind hier noch die alten Stühle und Tische in Gebrauch.

Moderner hingegen kommen der Saal und der neu erweiterte Teil des Restaurants mit seinen Holzfussböden daher. In diesem Bereich wurde Platz geschaffen, indem der Raum, der früher als Abstellkammer diente, dazu genommen wurde. So konnten die Sitzgelegenheiten von bisher 50 auf 82 erhöht werden. Das Kernstück der Sanierung sei jedoch die neue grosszügige Gastronomieküche, sagt Fritz Gerber.

Mitarbeitende übernommen

Die vormaligen Besitzer Hanspeter und Ursula Kägi führten das Pöstli 33 Jahre. Altershalber haben sie im letzten November aufgehört, verkauften die Liegenschaft an Gerbers und zügelten aus der Wirtewohnung. Diese wird nun von den neuen Pächtern Monika Egli und Rolf Kühni bewohnt. Übernommen von Kägis hat das Paar nicht nur die Wohnung, sondern auch die fünf Mitarbeitenden, und zusätzlich wurde ein Koch angestellt. «Nebst Mittagsmenüs werden wir wie unsere Vorgänger auch Kuchen und Patisserie anbieten», so Kühni.

«Nun ist die erste Bauetappe abgeschlossen», erklärt Liegenschaftsbesitzer Fritz Gerber. Doch in rund zwei Jahren soll es weitergehen. Geplant ist der Einbau von Büroräumlichkeiten. Fritz Gerber will in Langnau ein Zweitbüro seiner Generalbau und Immobilien GmbH einrichten. «Wobei der Hauptsitz in Konolfingen bleibt», sagt er und fügt gleich an, dass seine zweite Firma, die Fritz Gerber Architektur AG, den Standort Schüpbach beibehalten werde.

Antrinket im Restaurant Pöstli in Langnau. Freitag, 5. April, ab 16 Uhr. (Berner Zeitung)

Erstellt: 03.04.2013, 06:17 Uhr

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