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Ammann-Gruppe lässt länger arbeiten

Ab Sonntag arbeiten alle 430 Mitarbeitenden der Ammann-Gruppe in Langenthal 4 Stunden mehr pro Woche. Auch werden die Boni in diesem Jahr halbiert.

pd/cd
Die Aufhebung des Euro-Mindestkurses zwingt auch die Ammann-Gruppe in Langenthal zu Massnahmen.
Die Aufhebung des Euro-Mindestkurses zwingt auch die Ammann-Gruppe in Langenthal zu Massnahmen.
Thomas Peter

Nach der Aufhebung des Euro-Mindestkurses sieht sich auch die Ammann-Gruppe am Produktionsstandort Langenthal wegen des «substanziellen Kostennachteils im internationalen Wettbewerb» zu Massnahmen gezwungen. Geschäftsleitung und Personalkommission hätten vereinbart, die Arbeitszeit ab 1. März von 40 auf 44 Stunden pro Woche zu erhöhen, teilte die Unternehmung am Freitag mit.

Länger arbeiten müssen alle rund 430 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am hiesigen Standort – einzig die Lernenden sind von der Massnahme nicht betroffen. Sie soll mindestens drei Monate gelten. Gleichzeitig werden gemäss Mitteilung auch die Boni für das angelaufene Geschäftsjahr 2015 am Standort Langenthal halbiert.

Ziel sei es, kurzfristig bestehende Aufträge und Projekte sowie mittel- bis langfristig die Wettbewerbsfähigkeit und die Arbeitsplätze in Langenthal zu sichern.

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