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Auch in ihrer Vaterstadt umweht sie das Geheimnis

Die am Dienstag verstorbene Operndiva Lisa Della Casa galt lebenslang als unnahbar, ja geheimnisvoll. Auch in Burgdorf sind kaum persönliche Erinnerungen an sie lebendig, obwohl sie hier aufwuchs.

Abstecher zum Film: Lisa della Casa 1938 als Vreneli  in Leopold Lindtbergs Spielfilm «Füsilier Wipf». Rechts Paul Hubschmid als Reinhold Wipf.
Abstecher zum Film: Lisa della Casa 1938 als Vreneli in Leopold Lindtbergs Spielfilm «Füsilier Wipf». Rechts Paul Hubschmid als Reinhold Wipf.
zvg
Die berühmte Opernsängerin Lisa Della Casa (1919 - 2012) bei der Hochzeit mit ihrem ersten Mann, dem Langenthaler Ernst Geiser im Jahr 1944.
Die berühmte Opernsängerin Lisa Della Casa (1919 - 2012) bei der Hochzeit mit ihrem ersten Mann, dem Langenthaler Ernst Geiser im Jahr 1944.
zvg
Lisa della Casa gemeinsam auf der Bühne mit dem Österreichischen Sänger Walter Berry in Wolfgang Amadeus Mozarts Oper «Die Zauberflöte» an den Salzburger Festspiele im Juli 1959.
Lisa della Casa gemeinsam auf der Bühne mit dem Österreichischen Sänger Walter Berry in Wolfgang Amadeus Mozarts Oper «Die Zauberflöte» an den Salzburger Festspiele im Juli 1959.
Keystone
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Sie stand auf den grossen internationalen Opernbühnen, die 1919 in Burgdorf geborene Sängerin Lisa Della Casa, und lebte jahrzehntelang im Schloss Gottlieben am Bodensee. Am Dienstag ist die einstige Primadonna von Weltrang mit 93 Jahren gestorben.

Welche Kontakte nach Burgdorf hatte sich die Operndiva zeitlebens bewahrt, und welche privaten Erinnerungen an sie sind in der Stadt lebendig geblieben? Von beidem erstaunlich wenig – was durchaus zu ihrer geheimnisvollen, unnahbaren Aura passt, von der sie zeitlebens umweht war. Ihr älterer Bruder, der Augenarzt und engagierte Theateramateur Franz Della Casa, wusste zwar immer, wo sich seine berühmte Schwester gerade befand und wie es ihr ging. Doch vor drei Jahren ist er verstorben, und die meisten Leute ihres Jahrgangs, die sie persönlich kannten, leben ebenfalls nicht mehr.

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