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Auf der Suche nach den beliebten Früchten des Waldes

Wer weiss, wie und wo sich Pilze finden lassen, behält dies in der Regel lieber für sich. Pilzkontrolleur Johann Kurth ist da die Ausnahme: Er gibt sein Wissen gerne weiter. Was mitunter auch schon dazu geführt hat, dass er als Verräter beschimpft wurde.

«Manches Pilzbuch ist heute veraltet»: Pilzkontrolleur Johann Kurth aus Herzogenbuchsee führt daher zum Start der Pilzsaison Interessierte in die Welt der Pilze ein.
«Manches Pilzbuch ist heute veraltet»: Pilzkontrolleur Johann Kurth aus Herzogenbuchsee führt daher zum Start der Pilzsaison Interessierte in die Welt der Pilze ein.
Marcel Bieri

«Letztes Jahr gab es schweizweit rund 750 Pilzvergiftungen, davon waren 10 bis 15 Prozent schwer», erzählt Pilzkontrolleur Johann Kurth und zeigt auf einen der Fruchtkörper vor ihm. «Und die Behandlung einer Knollenblättervergiftung verursacht Kosten von mindestens einer halben Million Franken.» Die Teilnehmer der Pilzexkursion, die Kurth am Morgen durch den Wald führte, betrachten ernst die Pilze auf dem Tisch, die sie selbst gesammelt haben: Die Gruppe von zwanzig Personen hat sie in den Wäldern auf der Fritzenfluh gefunden und zusammengetragen. Nun werden die bunten Waldfrüchte bestimmt.

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