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Auf der Suche nach den anderen Werten

Seit zehn Jahren unterzieht der Grafiker Urs Hug sein Haus am Mühleweg einem steten Wandel. Im Buch «Das Haus Urs Hug» dokumentierte Autorin Fanni Fetzer diese unendliche Geschichte.

Grafiker und Künstler Urs Hug erklärt Besuchern der Buchvernissage den Wandel seines Hauses am Mühleweg.
Grafiker und Künstler Urs Hug erklärt Besuchern der Buchvernissage den Wandel seines Hauses am Mühleweg.
Hanspeter Flückiger

Bohnensuppe stellte der Grafiker Urs Hug für den frühen Samstagabend in Aussicht. Wer gegen 16 Uhr in Langenthal am Mühleweg 14 erschien, wunderte sich: Auf einem Buffet standen wohl zwei Suppentöpfe; in der Luft lag aber nicht der Duft einer «chüschtigen» Bohnensuppe, sondern der unverwechselbare Geruch von Druckerfarbe. Auf einem anderen Tisch stapelten sich Bücher. «Das Haus Urs Hug – The Urs Hug House» sind sie zweisprachig und klein am linken Rand des Einbands betitelt. Augenfälliger ist das Bild. Vor einer weissen Wand ranken sich Bohnenstauden ein Drahtgeflecht empor.

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