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Aus Angst vor den Fluten wird gebaut

Im Äntelipark bei Langnau ist es für ein paar Monate vorbei mit idyllischer Ruhe: Die Bauarbeiten für das Hochwasserschutzprojekt Schützengraben wurden aufgenommen.

Der Kanal beim Äntelipark in Langnau, der neben dem Spital durchführt, soll für ein Jahrhundert-Hochwasser ausgebaut werden. Die Arbeiten sind im Gang, etliche Bäume mussten gefällt werden.
Der Kanal beim Äntelipark in Langnau, der neben dem Spital durchführt, soll für ein Jahrhundert-Hochwasser ausgebaut werden. Die Arbeiten sind im Gang, etliche Bäume mussten gefällt werden.
Thomas Peter

Der eine oder andere dürfte verwundert den Kopf geschüttelt haben, als letzte Woche im Langnauer Äntelipark Motorsägen aufheulten. Entlang des Schützengrabenkanals wurde Baum um Baum gefällt. Jetzt starten die Arbeiten für den letzten Teil des Hochwasserschutzprojekts, für das die Stimmberechtigten 2011 einen Kredit von 4,28 Millionen Franken bewilligt haben.

Zuerst waren die Ableitungen des Dorfberggrabens via Hohle Gasse saniert worden, dann wurde ab der Hohlen Gasse die neue Leitung Richtung Schützengraben verlegt. Bis zum Parkplatz hinter dem Kirchgemeindehaus sind diese nun für ein Hochwasser gewappnet.

Nun wird beim Äntelipark ein Einlaufbauwerk erstellt. Durch die Rohrleitungen soll künftig doppelt so viel Wasser abfliessen können, als dies heute der Fall ist. «Gleichzeitig sind auch für das Regionalspital zusätzliche Massnahmen zum Schutz vor sogenannten 300-Jahr-Hochwassern vorgesehen», schreibt Gemeindepräsident Bernhard Antener in der Gemeindeinfo.

Die Mehrkosten würden vom Spital Emmental getragen. Für die gefällten Bäume seien Ersatzpflanzungen vorgesehen. Trotzdem wird der Äntelipark sein Gesicht verändern: Im Bereich Grundhüsi und im unteren Parkteil macht das Einlaufbauwerk massive Betonmauern nötig. Auf der Seite des Spitals wird der Gehweg Richtung Schützengraben deshalb leicht in den Park hinein verschoben.

BZ/pd/sgs

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