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BDP stellt vieles auf den Kopf

Die Freie Wählergruppe tritt am 30. November nicht mehr zu den Aefliger Wahlen an. Auch die SP verzichtet darauf, einen ihrer Sitze zu verteidigen. Die SVP will eine Stimme mehr im Rat. Die BDP macht zum ersten Mal mit.

Kleine Ursache – grosse Wirkung: Weil Beat Bolliger von der Freien Wählergruppe Aefligen zur BDP gewechselt hat, fehlt den Freien Wählern für die Gemeindewahlen vom 30. November ein Kandidat. Sie verzichtet laut Präsident Rolf Gygax mangels anderer Bewerberinnen und Bewerber darauf, ihren Gemeinderatssitz, den sie 12 Jahre lang innehatte, zu verteidigen. Bolliger seinerseits kandidiert mit Brigitte Loosli auf der Liste der BDP, die sich zum ersten Mal an Wahlen beteiligt. Eine Ortssektion hat die BDP in Aefligen nicht; sie gehört zur kantonalen BDP.

Support für die BDP

Die Freie Weilergruppe unterstützt ihr ehemaliges Mitglied Bolliger: «Die Leute von der BDP denken ja über viele Themen ähnlich wie wir», sagt Rolf Gygax. Ein Zusammenschluss mit der BDP sei für ihn durchaus denkbar. «Nach den Wahlen werden wir sicher darüber reden», sagt Gygax. «Es ist wenig sinnvoll, wenn in einem Dorf wie Aefligen zwei kleine Gruppierungen separat politisieren». Ebenfalls wegen Kandidatenmangels gibt die SP einen ihrer beiden Exekutiv-Plätze preis. Erwin Muster kann wegen Amtzeitbeschränkung nicht noch einmal antreten. Und «leider konnte kein zweiter Kandidat gefunden werden», sagt Parteipräsident Ronny Beck, der den SP-Sitz alleine verteidigen will.

SVP möchte fünf Sitze

Die SVP schlägt sechs Personen zur Wahl vor und hofft laut Präsident Niklaus Jufer auf einen fünften Sitz. SVP-Gemeinderats-präsidentin Susanne Hofer tritt nach zwölf Jahren nicht mehr an. Jeannette Jufer, die acht Jahre lang im Gemeinderat sass, verzichtet ebenfalls auf eine Wiederwahl. Trotzdem hat die SVP mit Jürg Hofer und Reto Aeschlimann zwei Bisherige auf ihrer Liste. Ursula Galli, Niklaus Jufer und Oliver Lehmann komplettieren den SVP-Wahlvorschlag. Urs Frank sieht die SVP als Gemeinderatspräsidenten vor. Auf dieses Amt erhebt sonst keine Ortspartei Anspruch.

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