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Bei ihm verrinnt die Zeit wie Sand

Im Rahmen der monatlichen Kunststafette präsentiert der Kultur- und Museumsverein Roggwil die Sanduhrensammlung von Hans Christen. Diesen lässt seit 30 Jahren das Sammelfieber nicht mehr los.

Seit 30 Jahren ist er ein leidenschaftlicher Sammler von Sanduhren: Hans Christen aus Roggwil (hier vor der Seefahrerecke). Bis zum 24.Februar sind seine Sanduhren im Ortsmuseum Roggwil zu bestaunen.
Seit 30 Jahren ist er ein leidenschaftlicher Sammler von Sanduhren: Hans Christen aus Roggwil (hier vor der Seefahrerecke). Bis zum 24.Februar sind seine Sanduhren im Ortsmuseum Roggwil zu bestaunen.
Brigitte Meier

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, woher die Wartezeituhr stammt, wenn am PC die kleine Sanduhr aufblinkt, bis das gewünschte Programm gestartet wird?

Die älteste bekannte Darstellung einer Sanduhr stammt aus einem Fresko von Ambrosio Lorenzetti in Siena aus dem Jahr 1338. Anschaulich zeigt die Sanduhr, wie die Zeit verrinnt. Gleichmässig rieselt der feine Sand vom oberen ins untere Gefäss. Anfänglich wurden fein gemahlene Eierschalen benutzt. Von daher rührt auch die Bezeichnung Eieruhr. Die Feinheit des Sandes ist entscheidend für die Genauigkeit. Auch das Gestalten der Glaskörper und des Durchlasses zählte zum elementaren Know-how der mittelalterlichen Sanduhrmacher.

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