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Burgdorf im Mittelpunkt bei «SF bi de Lüt»

Bei den Dreharbeiten zu «SF bi de Lüt» in Burgdorf hatten nicht nur die Kandidierenden ein Heimspiel. Auch Nik Hartmann kehrte zu seinen Wurzeln zurück. Der Moderator der Fernsehsendung ist in der Emmestadt geboren.

Chantal Diener aus Küssnacht im Kanton Schwyz und Jürg Hess aus Hägglingen im Kanton Aargau haben das erste Kriterium locker erfüllt. In ihrem Pass ist als Heimatort Burgdorf vermerkt. Und weil sie auch das Casting beim Schweizer Fernsehen erfolgreich hinter sich gebracht haben, stehen sie nun für die Sendung «Heimspiel» aus der Reihe «SF bi de Lüt» vor der Kamera.

Knapp drei Tage lang nehmen sie an spielerischen Wettbewerben in und über Burgdorf teil, das sie zuvor kaum gekannt haben. Dem Sieger winken neben dem Spass an der Teilnahme ein Gewinn von 8000 Franken. Auch auf dem zweiten Platz locken attraktive Preise wie ein Weekend für zwei samt Gourmetmenü im Stadthaus.

Ein Kaffeekränzli

Im Moment stehen die beiden Kandidaten im Halbfinal und strampeln auf dem Velo des Hauslieferdienstes samt Anhänger um den Einzug ins Finale. Die Route führt zweimal vom Kronenplatz hinauf ins Kirchbühl und zurück, einmal mit leeren und einmal mit gefülltem Anhänger. Chantal Diener, die nach Punkten noch in Führung liegt, hat Pech. Ihre Velokette springt heraus. Der Finalist heisst deshalb Jürg Hess. Der Aargauer keucht auf den Kronenplatz und möchte natürlich seinen Gewinn von 4000 Franken verdoppeln. Dazu muss er Martin Egger – Chef de Bar im B5 und Kaffeebrauer mit internationaler Auszeichnung – bei der Cappucino-Herstellung schlagen. Bei strahlendem Sonnenschein werden ein paar Zuschauer zum Kafichränzli gebeten. Die Fernsehcrew hat zwei Kaffeemaschinen aufgebaut, der Countdown läuft. Während bei Laie Jürg Hess acht Tassen Cappucino samt Milchschaum und Schokodecor ausreichen, muss Profi Martin Egger in den gleichen zehn Minuten zwölf Tassen brauen und servieren. «Noch 40 Sekunden» sagt Moderator Nik Hartmann – schon steht der Sieger fest. Er heisst zum zweiten Mal Jürg Hess, das Publikum hat ihn begeistert angefeuert, und so nimmt er nun strahlend die Glückwünsche seiner Frau Caroline und der Töchter Cornelia und Anja entgegen.

Schon der zweite Dreh

«Ein solcher Anlass bedeutet Brot und Spiele fürs Volk und einen tollen Werbeauftritt für Burgdorf», fasst Passant Erich Kovacs seine Eindrücke zusammen. Er findet es super, dass neben dem Velokurier weitere Attraktionen der Stadt ins Bild gerückt werden. «Die Oberstadt bildet eine sensationelle Kulisse», zeigt sich auch Anita Häberli, Wirtin der «Metzgere», überzeugt. Sie erlebt bereits den zweiten Filmdreh, wurde doch die Zvieripause im bekannten Film «Die Herbstzeitlosen» auf ihrer Restaurantterrasse gedreht. Sie durfte damals Stefanie Glaser bedienen. Vor dem Halbfinal mussten die beiden Kandidaten erst beim Mittelalterquiz Fragen rund ums Schloss beantworten, wurden zur Kultur von Gotthelf bis Luginbühl befragt und bauten in der Fachhochschule einen Roboter aus Legosteinen zusammen – immer unter Zeitdruck. «Die Kandidaten werden aus rund 50 Bewerbern im Alter von 20 bis 55 Jahren ausgewählt, sie müssen gut reden können und sich vor der Kamera wohl fühlen» so Moderator Hartmann.

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