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Das aufgeschreckte Parlament verzichtet

Trotz der finanziellen Schieflage hat der Grosse Gemeinderat der Sanierung der Kanalisation im Bereich Haldenstrasse in Langnau noch zugestimmt. Aber die ARA-Brücke will er nicht erneuern, und eine neue Strassenwischmaschine gibt es auch nicht.

Anwohner der Halden- und der Fansrütistrasse sind immer wieder mit einem unangenehmen Problem konfrontiert: Bei starken Gewittern ist die Hochwasserentlastung überlastet. Die Folge: Kanalisationsrückstaus und Austritte des verschmutzten Wassers. Deshalb wollte die Gemeinde für knapp 1,3 Millionen Franken die Werkleitungen und das Hochwasserentlastungsbauwerk bei der Halden- und Fansrütistrasse sanieren.

Das Geschäft wäre im Grossen Gemeinderat (GGR) unbestritten gewesen – wäre, wenn nicht Gemeindepräsident Bernhard Antener zu Beginn der Sitzung über die desolaten finanziellen Aussichten der Gemeinde informiert hätte. Unter dem Eindruck der unausweichlichen Steuererhöhung stellte Peter Jakob (BDP) den entsprechenden Rückweisungsantrag. «Wir müssen hier ein Zeichen setzen», meinte er mit Bezug auf die desolate finanzielle Lage.

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