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Das Aussenfeld soll überdacht werden

Das Sportcenter Huttwil investiert in den Hockeysport: Das Ausseneisfeld soll vergrössert, überdacht und mit Seitenwänden ausgestattet werden. Geschäftsführer Jürg Schürch will auf diese Weise massiv Strom sparen.

Beliebt bei Familien und Schulklassen: das Ausseneisfeld des Sportcenters Huttwil. Schon bald dürfte es ein Dach erhalten.
Beliebt bei Familien und Schulklassen: das Ausseneisfeld des Sportcenters Huttwil. Schon bald dürfte es ein Dach erhalten.
Thomas Peter

Das Sportcenter Huttwil platzt aus allen Nähten: Zu über 90 Prozent sind Eishalle und Ausseneisfeld in diesem Winter ausgebucht. Schulen, Vereine und Verbände reissen sich gleichermassen um die begehrten Trainingszeiten, der Betrieb läuft auf Hochtouren. Das freut Besitzer Markus Bösiger – aber es stellt ihn auch vor Probleme. «Wollen wir in Huttwil den Hockeynachwuchs optimal fördern, brauchen wir dringend mehr Kapazität», ist der Unternehmer und Truckrennfahrer aus Langenthal überzeugt. Eine Idee liegt bereits auf seinem Schreibtisch: Das Ausseneisfeld des Sportcenters soll vergrössert und überdacht werden, damit in Zukunft sogar Spiele dort stattfinden können.

Schürch will Strom sparen

Ein konkretes Projekt lässt Markus Bösiger gegenwärtig von einem Architekturbüro ausarbeiten. Neben dem Dach sind eine kleine Tribüne und teilweise auch Seitenwände vorgesehen, damit die Hockeyaner bei Regen und Schnee besser geschützt sind. Positiv würde sich diese Hülle auf den Energieverbrauch auswirken, ist Jürg Schürch, Geschäftsführer des Sportcenters, überzeugt. «Wir könnten 10 bis 15 Prozent Strom sparen – pro Jahr wären dies rund 30'000 Franken.»

Zwei bis vier Jahre dauerts

Wann das Baugesuch eingereicht wird, weiss Jürg Schürch noch nicht. Auch für eine Kostenschätzung sei es noch zu früh. «Bis die Halle steht, dürften zwei bis vier Jahre vergehen.» Die Zeit drängt, denn der Ansturm von Vereinen, Schulen und Verbänden wird in den nächsten Wintern kaum kleiner werden.

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