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Das Haus wurde angezündet

Jetzt steht es fest: Das Gemeindehaus von Trubschachen wurde angezündet. Die Kantonspolizei Bern hat als Ursache des Feuers vom letzten Samstag Brandstiftung festgestellt.

Das Haus ist nach dem Brand nicht mehr bewohnbar.
Das Haus ist nach dem Brand nicht mehr bewohnbar.
zvg/Berufsfeuerwehr Bern
Die Gemeindeverwaltung wird vorübergehend im Dorfschulhaus untergebracht.
Die Gemeindeverwaltung wird vorübergehend im Dorfschulhaus untergebracht.
zvg/Berufsfeuerwehr Bern
Die Bewohner wurden in der Nachbarschaft untergberacht.
Die Bewohner wurden in der Nachbarschaft untergberacht.
Daniel Fuchs
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Die Ermittlungen sind zwar noch nicht abgeschlossen: Trotzdem dürfte der Asylbewerber, den die Kantonspolizei Bern am letzten Samstag kurz nach dem Brand des Trubschacher Gemeindehauses festgenommen hatte, der Brandstifter sein. Die Kantonspolizei teilte gestern in einem Communiqué mit: «Ein Mann, der in der Einliegerwohnung sein Domizil hatte und mit der Brandstiftung in Verbindung gebracht wird, befindet sich in Haft. Er ist weitgehend geständig.» Die Ermittlungen verschiedener Abteilungen der Berner Kantonspolizei hatten zweifelsfrei ergeben, dass das Feuer im Gemeindehaus auf Brandstiftung zurückzuführen sei.

Polizisten entdeckten Feuer

Tatsächlich hatte einer von drei Asylbewerbern, die im Gemeindehaus wohnten, in der ersten Stunde des vergangenen Samstags die Polizei zu Hilfe gerufen. Vor Ort stellte eine Polizeipatrouille vorerst jedoch keine Unregelmässigkeiten fest. Bei einem zweiten Rundgang entdeckte sie dann aber beim Gemeindehaus Trubschachen ein Feuer. Trotz ersten Löschversuchen breitete sich das Feuer schnell aus. Verletzt wurde niemand. Die drei Bewohner hatten sich selbstständig ins Freie retten können. Die nun obdachlosen Männer konnten in der Nachbarschaft untergebracht werden.

Die ausgerückten Feuerwehren von Trubschachen, Trub und Langnau wurden von der Berufsfeuerwehr Bern unterstützt. Insgesamt standen rund 80 Feuerwehrleute während mehrerer Stunden im Einsatz. Sie konnten allerdings nicht verhindern, dass am Gebäude massiver Sachschaden entstand und es abgebrochen werden dürfte.

Zur Not im Bürocontainer

Die Gemeindeverwaltung ist seit dem Brand im Dorfschulhaus untergebracht. Später sollen Bürocontainer aufgestellt werden. Gemeindepräsident Beat Fuhrer geht davon aus, dass es sicher zwei Jahre dauern wird, bis die Verwaltung in neue Räume einziehen kann.

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