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Das lange Warten auf die Radprofis

Wenn die Tour de Suisse kommt, ist in Huttwil ein Volksfest garantiert. Von den vorbeiwirbelnden Radprofis sehen die Zuschauer dabei nicht allzu viel.

Kurzes Vergnügen: Als das Tour-de-Suisse-Feld endlich auf der Huttwiler Luzernstrasse heranbraust, sind die Radhelden auch schon bald wieder verschwunden.
Kurzes Vergnügen: Als das Tour-de-Suisse-Feld endlich auf der Huttwiler Luzernstrasse heranbraust, sind die Radhelden auch schon bald wieder verschwunden.
Thomas Peter

Die Tour de Suisse in Huttwil fängt teuflisch gut an. In der Schwende tanzt Didi Senft, Satanshörner auf der Stirn und Teufelsgabel in der Hand, mitten in den Zuschauerreihen um die Wette. Der 59-jährige Deutsche ist wohl einer der grössten Radsportfans, die es gibt. Zum 15.Mal ist er an einer Tour de Suisse dabei und versteht sich als Stimmungsmacher der besonderen Art. Die Teufelskluft hat er sich vor Jahren zugelegt, weil die Leute ihn einst an der Tour de France «el Diablo» gerufen hätten. Zu Hause in Storkow, einem Ort zwischen Berlin und Frankfurt an der Oder, hat er sogar ein Fahrradmuseum. «Aber eigentlich bin ich auf der ganzen Welt zu Hause», lacht er.

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