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Der Atomwarnposten vom Glaspalast

Käme es zum AKW-Unfall, müssten Oberaargauerinnen und Oberaargauer womöglich die kürzlich verteilten Jodtabletten schlucken. Zur Messung von Radioaktivität gibt es in Wynau und Langenthal die nötigen Geräte.

Bereit für den Ernstfall: Kantonspolizist Ursin Hendry und weitere ausgebildete Beamte bilden zusammen mit einem Messgerät den Atomwarnposten (AWP) in Langenthal. Werden detaillierte Abklärungen zur Radioaktivität nötig, ist dieser AWP der einzige im Oberaargau, der Daten liefern kann.
Bereit für den Ernstfall: Kantonspolizist Ursin Hendry und weitere ausgebildete Beamte bilden zusammen mit einem Messgerät den Atomwarnposten (AWP) in Langenthal. Werden detaillierte Abklärungen zur Radioaktivität nötig, ist dieser AWP der einzige im Oberaargau, der Daten liefern kann.
Thomas Peter

Für den Fall eines schweren Zwischenfalls in einem Atomkraftwerk sollte unterdessen jeder und jede im Oberaargau mit Jodtabletten ausgerüstet worden sein. Und immer mehr Menschen wissen mittlerweile sogar, wozu diese gut sind (siehe Infobox).

Ob die Tabletten im Ernstfall aber tatsächlich geschluckt werden müssen, bestimmt letztlich der Bund. Dieser würde sich – käme es zur AKW-Havarie – auf ein schweizweites Alarmsystem verlassen: Ein Netz von Messstationen durchzieht das Land. Zwei dieser Stationen, die Radioaktivität nachweisen können, befinden sich im Oberaargau. Eine in Langenthal, die andere in Wynau.

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