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Der Bären erwacht

Nächsten Donnerstag ist es so weit: Der fast 600-jährige Bären feiert Wiedereröffnung. Das junge Team, das dem ältesten Langnauer Restaurant zu neuem Schwung verhelfen will, versichert: «Wir wollen kein Schickimicki-Restaurant werden.»

Ohne den reichen Arzt Micheli Schüpbach wäre der Bären nicht so stattlich gebaut worden, vermutet Hobbyhistoriker Hans Riedwyl.
Ohne den reichen Arzt Micheli Schüpbach wäre der Bären nicht so stattlich gebaut worden, vermutet Hobbyhistoriker Hans Riedwyl.
Thomas Peter
Sie haben es geschafft: Pünktlich auf die Eröffnung hin präsentieren Kevin Wüthrich, Sabine Vogt, Simon Adam und Oliver Malicdem (v.l.) den Langnauer Gasthof Bären in neuem Glanz. Morgen Sonntag um 9 Uhr gehen die Türen für die Öffentlichkeit wieder auf.
Sie haben es geschafft: Pünktlich auf die Eröffnung hin präsentieren Kevin Wüthrich, Sabine Vogt, Simon Adam und Oliver Malicdem (v.l.) den Langnauer Gasthof Bären in neuem Glanz. Morgen Sonntag um 9 Uhr gehen die Türen für die Öffentlichkeit wieder auf.
Olaf Nörrenberg
Dieses junge Team will den alten Bären in die Gänge bringen: Pächter Simon Adam, Gastgeberin Sabine Vogt und Küchenchef Kevin Wüthrich (von links).
Dieses junge Team will den alten Bären in die Gänge bringen: Pächter Simon Adam, Gastgeberin Sabine Vogt und Küchenchef Kevin Wüthrich (von links).
Marcel Bieri/BZ
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Nach dreieinhalbjährigem Tiefschlaf erwacht der Bären in Langnau nächsten Donnerstag zu neuem Leben. Anfang Woche deutete zwar wenig darauf hin, dass es tatsächlich gelingen könnte, schon bald Gäste zu bewirten. In der Gaststube herrschte noch ein lebhaftes Durcheinander, die Tische waren überstellt mit Gerätschaften und Gegenständen, die das flüchtige Auge als buntes Allerlei wahrnahm – wie in einer Brockenstube. Von der Decke über dem Stammtisch hingen die nackten Glühbirnen an schlaffen Kabeln.

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