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Der Baukönig hoch über Langenthal

Keiner prägt das Bild von Langenthal so stark wie er. Kritik an seiner «Renditearchitektur» lässt den gewieften Geschäftsmann und Baulöwen kalt. Anliker dreht den Spiess um, warnt vor der «Verslumung der Stadt» und fordert «mehr Mut, etwas Grosses zu schaffen».

Ein Ort oszilliert zwischen urbanem Design und behäbiger Dorfwelt: Der Geiser-Hof, der letzte genutzte Bauernbetrieb im Stadtzentrum.
Ein Ort oszilliert zwischen urbanem Design und behäbiger Dorfwelt: Der Geiser-Hof, der letzte genutzte Bauernbetrieb im Stadtzentrum.
Thomas Peter

Hier laufen die Fäden zusammen: Über dem Restaurant Turm, inmitten der Stadt, hat Architekt und Unternehmer Stephan Anliker (54) sein Büro eingerichtet. Durch drei Fenster kann er die Strassen mit ihrem Kopfsteinpflaster überblicken. In drei Richtungen. Zur Marktgasse hinauf, zum Coop Tell und zum Wuhrplatz hinüber. Was er sieht, ist ein Mosaik aus historischen Altbauten und kühler zeitgenössischer Architektur. Ein Bild, das der Baulöwe massgeblich mitgeprägt hat – und das noch lange nicht fertig ist.

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