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Die Anklage lautet auf Mord

Mord, Vergewaltigung und mehr: Der zum Tatzeitpunkt 25-jährige Langenthaler muss der Anklage zufolge besonders skrupellos vorgegangen sein. Auch Drogen und Alkohol haben bei der Tötung der 44-jährigen Österreicherin im März 2012 bei der Dreifachturnhalle Hard eine Rolle gespielt.

Als im März 2012 eine nackte Frauenleiche in einem Schacht bei der Dreifachturnhalle Hard in Langenthal gefunden wurde, war das Entsetzen gross. Wie sich später herausstellte, war die 44-jährige Österreicherin, die als Störköchin und Escortdame tätig war, Opfer eines grausamen Tötungsdelikts geworden.

Dieser Umstand spiegelt sich auch in der Anklage der Staatsanwaltschaft, aus der gestern erste Informationen veröffentlicht wurden: Sie lautet primär auf Mord, die qualifizierte Form der vorsätzlichen Tötung. Das bedeutet, der Ankläger ist davon überzeugt, dass der geständige Langenthaler besonders skrupellos und vorsätzlich vorgegangen ist – entweder in Bezug auf seinen Beweggrund, den Zweck der Tat oder die Art der Ausführung. Das Gesetz kennt dafür einen Strafrahmen von zehn Jahren bis zu einer lebenslänglichen Freiheitsstrafe.

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