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«Die Bsetzisteine brauchen Kraft»

Unterwegs im Stadtzentrum, müssen ältere Menschen oft grosse Hindernisse in Kauf nehmen. Vier Seniorinnen erzählen, welche Gefahren dort lauern – und wie sie sich dennoch zurechtfinden und ihre Selbstständigkeit bewahren.

«Hier bräuchte es ein Geländer»: Hanni Duppenthaler (links) und Marguerite Schneider im Gedränge.
«Hier bräuchte es ein Geländer»: Hanni Duppenthaler (links) und Marguerite Schneider im Gedränge.
Walter Pfäffli

Es ist eine vife Runde, die sich nach dem Mittagstisch im Alterszentrum Haslibrunnen zum Gespräch eingefunden hat. Da sind Marie Grunder (87) und Odette Hofer (84), Bewohnerinnen des Alterszentrums zwar, aber nicht des Hauptgebäudes. Mit zwei weiteren Frauen teilen sie sich eine Wohnung auf dem Haslibrunnen-Areal. Paradiesli nennt sich die Wohngruppe, in der sie ihren Alltag weitgehend alleine meistern. Zum Mittagessen aber gesellen sie sich zu den anderen Haslibrunnen-Bewohnern und treffen auf Bekannte. Auch auf Hanni Duppenthaler (87), in einer Wohnung am Aufhabenweg daheim, und Marguerite Schneider, Bewohnerin einer Alterswohnung an der Schützenstrasse und mit 91 Jahren zwar die Älteste, aber deswegen nicht etwa die Schweigsamste am Tisch.

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