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Die Fusion krönte ihr politisches Werk

Sie geht als letzte Gemeindepräsidentin in die Geschichte von Oberönz ein: Nach zwölf Jahren verabschiedet sich Käthi Schafroth (SVP, 67) Ende Jahr aus der Politik. «Ich gehe mit gutem Gewissen», sagt sie.

Mit Ihnen einen Termin zu finden, ist gar nicht mal so einfach. Vor den Herbstferien wurde Ihr Rücktritt als Gemeinderätin bekannt – doch damals hatten Sie keine Zeit für ein Interview. Käthi Schafroth: Wegen der Kartoffelernte. Als Bäuerin habe ich in dieser Zeit einen fixen Platz an der Erntemaschine. Da wird jede Hand gebraucht, alles andere muss warten.

Auch nach der Kartoffelernte hat es nicht auf Anhieb geklappt... Meine Agenda ist leider recht voll. Neben der Arbeit auf dem Bauernhof bin ich als Vorstandsmitglied bei den Berner Landfrauen engagiert und eben als Gemeinderätin. Die Politik hält mich seit zwölf Jahren auf Trab. Als Ressortleiterin Soziales bin ich oft an Sitzungen und öffentlichen Veranstaltungen präsent. Das braucht Zeit und raubt Energie.

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