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Die Kirche erstrahlt im neuen Kleid

Die Restaurierung der Kirche in Huttwil ist abgeschlossen. Für die Feier zeigte sich die Kirche in schillernden Farben.

Die Kirche ist farbig.
Die Kirche ist farbig.
A. Marbot

Während Monaten war die Huttwiler Kirche in diesem Jahr eingerüstet. Spezialisten verpassten der Kirche eine neue Aussenhülle. An diesem Wochenende nun feierten die Huttwiler das offizielle Ende der Restaurierungsarbeiten. «Es ist ein Geschenk wie zu Weihnachten», freute sich Kirchgemeindepräsident Patrick Schiess vor einem zahlreich erschienenen Publikum.

Engel an der Kirchenwand

Was nach der Begrüssung folgte, war ein wahrer Lichtzauber, der die neu gestrichene Kirche in allen Farben erstrahlen liess – als würden die Betrachter durch ein Kaleidoskop blicken. Eine besondere Note verliehen dem Schauspiel die Schattenwürfe von Engeln, die sich auf der mit Scheinwerfern beleuchteten Kirche abzeichneten. Für die Inszenierung verantwortlich zeichnete die Zürcher Künstlerin Petra Waldinsperger.

Doch nicht nur das Spektakel zum Abschluss der Renovation vermochte die Zuschauer zu begeistern. So sagte Peter Würsten, während 25 Jahren in Diensten der kantonalen Denkmalpflege, die Restauration der Kirche in Huttwil sei eines seiner interessantesten Projekte, die er als Berater habe begleiten können. Das Resultat ist für den Fachmann denn auch «voll befriedigend».

Die Kirche als Tankstelle

Aber auch der Fachmann für die geistigen Werte der Kirche, der bernische Synodalratspräsident Andreas Zeller, war voll des Lobes über die gelungene Restaurierung. In seiner Rede legte er wert darauf, dass die Kirche nicht lediglich «eine Versorgungsstation an den Schnittstellen des Lebens, bei Taufe, Trauung und Beerdigung sein möchte, sondern zum Treffpunkt der Gemeinde, zur Tankstelle und zur Versorgungsstation für die geistigen Werte werden möchte». Nur so kann laut Andreas Zeller verhindert werden, dass die Leute ein «seelisches Burn-out» erleiden.

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