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Die Konsequenzen einer «Hexenjagd» tragen alle

Auch die Burgergemeinde Bettenhausen ist von den schwelenden Konflikten im Dorf betroffen. Der Rat legt daher einen Marschhalt ein: Künftig will er sich nicht mehr um den Unterhalt der Wege bemühen.

Granulat aus recyceltem Asphalt hat die Burgergemeinde auf dem Weyerwaldweg ausgebracht. Dafür hätte sie eine Bewilligung einholen sollen, was sie nun nachträglich tut.
Granulat aus recyceltem Asphalt hat die Burgergemeinde auf dem Weyerwaldweg ausgebracht. Dafür hätte sie eine Bewilligung einholen sollen, was sie nun nachträglich tut.
Thomas Peter

In Bettenhausen liegen bei einigen Einwohnerinnen und Einwohnern die Nerven blank. Wie weit die Auseinandersetzungen der vergangenen Monate greifen, zeigt das jüngste Beispiel.

Unlängst hat die Burgergemeinde Bettenhausen zwei Wegstücke mit Kies ausgebessert: Auf 200 Metern des Weyerwaldwegs und etwa 180 Metern eines anderen Feldwegs auf Burgerland wurde ein Granulatgemisch aus recyceltem Asphalt ausgebracht. Für dieses Material habe man sich der geringeren Kosten wegen entschieden, sagt Burgergemeindepräsident Hans Rudolf Friedli. «Juramergel ist nicht nur teurer, er bleibt bei Nässe auch an den Schuhen hängen.»

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