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Ein Brand in der Altstadt wäre heikel

Unterstützt von auswärtigen Korps bekämpften die Feuerwehrleute am 21. Juli 1865 den Grossbrand in der Oberstadt. Könnte ein solches Inferno heute von der Feuerwehr verhindert werden? «Ja, aber», sagt Kommandant Martin Rutschi.

Dachuntersichten und fehlende Brandschutzmauern: Im Brandfall könnte der Burgdorfer Feuerwehrkommandant Martin Rutschi nicht ausschliessen, dass sich ein Brand in einer Häuserzeile – etwa in der Schmiedengasse – ausdehnt.
Dachuntersichten und fehlende Brandschutzmauern: Im Brandfall könnte der Burgdorfer Feuerwehrkommandant Martin Rutschi nicht ausschliessen, dass sich ein Brand in einer Häuserzeile – etwa in der Schmiedengasse – ausdehnt.
Thomas Peter
Mustergültige Brandschutzmauer an der Pfisterngasse: Bei einem Dachstockbrand könnten die Flammen kaum auf das Nachbarhaus übergreifen. Die Dachuntersichten bestehen aus Sandstein.
Mustergültige Brandschutzmauer an der Pfisterngasse: Bei einem Dachstockbrand könnten die Flammen kaum auf das Nachbarhaus übergreifen. Die Dachuntersichten bestehen aus Sandstein.
Thomas Peter
Historisches Bild des Stadtbrandes Burgdorf vom 21.Juli 1865. Das Panorama von Franz Xaver Rühl besteht aus zwei Teilen.
Historisches Bild des Stadtbrandes Burgdorf vom 21.Juli 1865. Das Panorama von Franz Xaver Rühl besteht aus zwei Teilen.
Olaf Nörrenberg
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«In gemessenem Trabe steuerten die Feuerläufer und mit ihnen mancher, der nicht daheim bleiben kann, wenn Not irgendwo ist, dem Brande zu.» Zwei Jahrzehnte nach Jeremias Gotthelfs Beschreibung einer Feuersbrunst erlebten die Burgdorfer Feuerwehrmänner den Ernstfall.

Alarmiert von Trommelwirbeln, Hornsignalen und Sturmglockengeläut, hasteten die wehrhaften Männer herbei. Mit dem Mut der Verzweiflung bekämpften sie in den ersten Stunden des 21.Juli 1865 den Grossbrand in der Oberstadt.

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