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Eine Ladenlandschaft mit Äckern und Brachen

Eine Erhebung zeigt: In den letzten zwanzig Jahren sind in der Burgdorfer Oberstadt von 67 Läden 38 zugegangen. Neueröffnungen gab es 13. Dennoch sind die Leerstände nicht allzu gross – weil viele Lokale anders genutzt werden.

Steht seit rund zehn Jahren leer: Das ehemalige Ladenlokal der St.Galler Metzgerei und Wursterei.
Steht seit rund zehn Jahren leer: Das ehemalige Ladenlokal der St.Galler Metzgerei und Wursterei.
Andreas Marbot

Die Wirtschaftskraft der Burgdorfer Oberstadt bröckelt, die Ladenlandschaft verödet – diese These hat sich in den vergangenen zwanzig Jahren in den Köpfen der Leute festgesetzt. Anlass war die nicht abreissen wollende Kette von schliessenden Läden. Darunter befanden sich auch einstige Zugpferde wie Kleider Frey, die Konfiserie Pfister oder das Kaufhaus Strauss beziehungsweise Manor, aber auch der Mini-Supermarkt in der Hofstatt sowie etablierte Bäckereien und Metzgereien. Die noch verbleibenden Geschäftsinhaber hören solche Meldungen jeweils sehr ungern und lesen sie noch weniger gerne in der Zeitung. Lieber wäre ihnen, man würde bei solchen Gelegenheiten stets jene Läden positiv hervorheben, die in der Oberstadt noch anzutreffen sind.

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