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Emmental braucht mehr Psychiatrie-Betten

Die psychiatrische Versorgung im Emmental ist vielseitig und die Zusammenarbeit unter den Fachleuten ist gut. Doch es braucht mehr Betten, gerade für alte Leute.

Das Regionalspital Emmental in Burgdorf.
Das Regionalspital Emmental in Burgdorf.
Thomas Peter

Das hat eine Untersuchung der Regionalspital Emmental (RSE) AG mit Blick auf ein neues Versorgungskonzept ergeben.

Die RSE AG strebt deshalb im neuen psychiatrischen Versorgungskonzept 2015-18 fürs Emmental mehr stationäre Behandlungsplätze an. Gemeint sind Spitalbetten. Ihre Zahl soll von heute 18 auf 40 steigen. Auch sind wegen der ständig älter werdenden Gesellschaft mehr alterspsychiatrische Angebote nötig.

Zudem braucht es mehr Dienstleistungen für psychisch schwer erkrankte Patientinnen und Patienten und eine bessere Vernetzung der in der Psychiatrie tätigen Fachleute. Das teilte die RSE AG am Dienstag mit.

Der Bettenmangel soll weitgehend behoben sein, wenn das Spital Burgdorf in ein paar Jahren saniert und erweitert ist. Erst im August hatte die RSE AG die geplante Gesamtsanierung der Öffentlichkeit vorgestellt.

Die Untersuchungen der RSE AG gingen auf einen Auftrag der kantonalen Gesundheits- und Fürsorgedirektion zurück. Sie hatte nicht nur das Emmental, sondern alle Regionen des Kantons mit der Erarbeitung eines Konzepts zur psychosozialen Versorgung beauftragt.

Eine Projektgruppe erarbeitete das neue Konzept und legte eine ausführliche «Ist-Soll-Bestandesaufnahme» vor. Darauf stützt sich das Versorgungskonzept.

SDA/mas

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