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Fast 3,5 Millionen Franken für Unwetter-Notarbeiten

Der Regierungsrat des Kantons Bern hat einen Beitrag von 3,45 Millionen Franken für die Notarbeiten nach dem Juli-Unwetter in Schangnau bewilligt.

Unwetterschutz: Die Chiene in Reichenbach im Jahr 2007, kurz vor Abschluss der Arbeiten: Dank der Verbreiterung des Flussbetts und einer höheren Brücke liessen sich beim Unwetter vom 10.Oktober 2011 Schäden von geschätzten 8,5 Millionen Franken vermeiden.
Unwetterschutz: Die Chiene in Reichenbach im Jahr 2007, kurz vor Abschluss der Arbeiten: Dank der Verbreiterung des Flussbetts und einer höheren Brücke liessen sich beim Unwetter vom 10.Oktober 2011 Schäden von geschätzten 8,5 Millionen Franken vermeiden.
Rolf Neeser/zvg
Von der Mobiliar unterstützte Unwetterschutzmassnahmen.
Von der Mobiliar unterstützte Unwetterschutzmassnahmen.
Ganze Strassen wurden überflutet.
Ganze Strassen wurden überflutet.
Leserreporter
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Für die erste Etappe von Notarbeiten in Schangnau im Zusammenhang mit den Unwettern vom Juli 2014 an der Emme und deren Seitengewässern wurde ein Kantonsbeitrag von 3,45 Millionen Franken bewilligt. Das teilt der Regierungsrat am Donnerstag mit.

Vorgesehen seien die Reparatur von Ufer- und Sohlensicherungen an der Emme und deren Seitenbächen. Bestehende Schutzdämme müssen saniert und ergänzt werden, heisst es weiter. Stellenweise werden Dämme verlängert oder neu erstellt. Wegen des enormen Ausmasses der Schäden müssen die Notarbeiten in zwei Etappen gliedern. Wegen der ausserordentlichen Schäden hat der Regierungsrat zudem einer Beitragssatzerhöhung an die 49 dringlichen Wasserbaumassnahmen zugestimmt, um die Gemeinde Schangnau zu entlasten. Damit erhöhen sich die Kantonsbeiträge um 35 Prozent oder insgesamt 3,37 Millionen Franken. Für die Gemeinde Schangnau reduzieren sich die Kosten pro Einwohnerin beziehungsweise Einwohner von 4‘120 Franken auf 515 Franken.

SDA/cla

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