Zum Hauptinhalt springen

Fast alle wollen wieder in den Stadtrat

Am 25.November wählt Burgdorf sein Stadtparlament. 146 Personen bewerben sich um ein Mandat im Stadtrat. Von den 40 Sitzen wird allerdings nur ein einziger frei.

Seit gestern Abend sind die Namen der Leute bekannt, die ins Rennen um Sitze im Burgdorfer Stadtrat steigen. Nach wie vor mangelt es in der Emmestadt nicht an Leuten, die bereit sind, ein politisches Mandat auszuüben. Die zehn Stadtratsparteien haben insgesamt 146 Kandidierende für das Gremium nominiert. Beim Wahlgang 2008 waren es 144. Auch damals mischten zehn Parteien mit. Die Schweizer Demokraten, die vor vier Jahren erstmals einen Kandidaten präsentierten, diesen aber nicht ins Parlament brachten, sind vom Burgdorfer Politkarussell zwar wieder abgesprungen. Dafür ist während der laufenden Legislatur eine neue Partei zu Parlamentswürden aufgerückt: Stadtrat Michael Ritter, vordem FDP-Mitglied, hat zur Grünliberalen Partei Emmental (GLP) gewechselt und ihr somit ohne Wahlen zu einem Sitz verholfen.

Ob sich die Partei im Stadtrat halten kann, wird sich am 25.November weisen. Vorgesorgt hat sie: Als Partei, die in Burgdorf noch kaum Wurzeln geschlagen hat, konnte sie immerhin eine Zehnerliste auf die Beine stellen. Auf dieser liest man auch bekannte Namen: Nebst Michael Ritter kandidieren unter anderen auch der Kleinkunstmanager Tobias Kälin sowie Werner Bolliger und Ian Thompson, die man beide auch schon auf FDP-Wahllisten gesehen hat.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.