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Feuerwehr übt erfolgreich den Ernstfall

Die Rettungsgeräte standen bei der Hauptübung der Feuerwehr Jurasüdfuss im Fokus. Das Bürgerhaus drohte abzubrennen.

Grosseinsatz vor Zuschauern: Die Feuerwehr Jurasüdfuss übte am Samstag den Einsatz bei einem Brand im Städtli.
Grosseinsatz vor Zuschauern: Die Feuerwehr Jurasüdfuss übte am Samstag den Einsatz bei einem Brand im Städtli.
knr

In Wiedlisbach brannte am Samstag das Bürgerhaus. Allerdings nur übungshalber. 80 Mitglieder der Feuerwehr Jurasüdfuss und 20 Spezialisten der Wehren Bipp und Buchsi-Oenz mit ihren Autodrehleitern und der Feuerwehr Aare mit der imposanten Hubdrehleiter standen bei der Hauptübung im Städtli im Einsatz.

Übungsleiter Adrian Eichelberger, der Kommandant der Feuerwehr Jurasüdfuss, wählte für die Jahresschlussübung die drei Liegenschaften Städtli 17, 19 und 21 als Brandbekämpfungsobjekte.

Das Übungsschwergewicht legte der Kommandant auf den Wassertransport mit grossen Rettungsgeräten. Im Oberaargau verfügen die Feuerwehren in Niederbipp, Herzogenbuchsee und Langenthal über eine Autodrehleiter und die Feuerwehr Aarwangen über einen Hubretter.

Eichelberger erinnerte sich bei seiner Planung an den Grossbrand im Dezember 1983, als fünf Häuser zwischen der ehemaligen Bäckerei Werthmüller und dem Übungsobjekt im Städtli niederbrannten. Damals konnten die Wehren den Brand nicht aus der Luft bekämpfen.

Bereits fünf Minuten nach Alarmauslösung war das Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Jurasüdfuss vor Ort. Die Wehrmänner bargen mit Leitern die sechs Brandopfer und transportierten sie ins Museum zu den Samariterinnen. Nach einer halben Stunde bekämpften die Niederbipper und die Aarwanger Wehrmänner von der Nordseite und die Buchser von Süden aus der Luft den Grossbrand. Beim Schlussrapport freute sich der Übungsleiter: «Ich war von der Effizienz der Löscharbeit sehr beeindruckt.»

BZ/knr

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