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Hilfe für die Familie Turmfalke

Unter dem Dach einer Scheune auf Vorder Giebel in Langnau ziehen Turmfalken ihre fünf Jungen auf. Doch das Heim der Familie war ziemlich verlottert, ein Teil drohte gar abzustürzen.

Unter dem Dach einer Scheune auf Vordergiebel ziehen Turmfalken ihre fünf Jungen auf. Doch der verlotterte Nistkasten drohte auseinanderzubrechen und der Vorderteil sogar abzustürzen.
Unter dem Dach einer Scheune auf Vordergiebel ziehen Turmfalken ihre fünf Jungen auf. Doch der verlotterte Nistkasten drohte auseinanderzubrechen und der Vorderteil sogar abzustürzen.
Hans Wüthrich

Gerne hätte die Familie Gerber den Turmfalken geholfen, doch mit einer normalen Leiter ist der Kasten nicht zu erreichen. Also holte man Verstärkung: Die Dienst habende Equipe der Langnauer Feuerwehr kam am Samstag mit der Autodrehleiter auf dem Bauernhof vorbei und übernahm die Renovierungsarbeiten. Die Männer richteten den herabhängenden Teil des Nistkastens wieder auf, montierten einen stabilen Unterbau und verstärkten die Seitenwände. Die Jungfalken liessen die Reparatur ihres Horstes leicht verängstigt, jedoch geduldig über sich ergehen.

Turmfalken nutzen als Baum-, Fels- und Gebäudebrüter auch alte Krähennester oder eben Nistkästen. Das Weibchen legt vier bis sechs Eier und bebrütet sie 27 bis 32 Tage. Die Aufzucht der Jungtiere besorgen die Eltern gemeinsam. Hierzulande kommt der Turmfalke gemäss Angaben des Schweizer Vogelschutzes fast überall vor – von den Niederungen bis ins Alpengebiet. Trotzdem hat auch er zu kämpfen. Durch die intensive Landwirtschaft verringert sich sein Nahrungsangebot wie zum Beispiel Feldmäuse.

BZ/hwl/we

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