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Hunkelers geistiger Vater

Hansjörg Schneider, der Erfinder der Romanfigur Kommissär Hunkeler, hat am Samstagabend im Chrämerhuus aus seinem Roman «Hunkeler und die Augen des Ödipus» gelesen.

Immer wieder gerät man in Versuchung, den Mann beim Namen seiner beliebten, aber leicht verschrobenen Romanfigur zu nennen: Hunkeler. Natürlich ist es aber der Schriftsteller Hansjörg Schneider (73), der am Holztisch im Chrämerhuus in Langenthal sitzt und mit tiefer, kratziger Stimme aus seinem aktuellen Roman rund um den Basler Kommissär Peter Hunkeler liest.

Im Gespräch mit dem Publikum offenbart der Schriftsteller zahlreiche Ähnlichkeiten mit «seinem» Kriminalkommissär: Wie Schneider selbst, ist die Romanfigur als junger Mann aus dem Aargau nach Basel gezogen, um dort Germanistik zu studieren. Hunkeler besitzt ein Haus im Elsass; Schneider hatte dort längere Zeit ebenfalls eines. Der Schriftsteller lässt seine Figur in derselben Strasse in Basel wohnen, in der er lebt, und setzt ihn in dieselben Stammlokale, in denen er sein Bier trinkt.

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