Zum Hauptinhalt springen

Im Emmental fehlen 17 Millionen

40 der 42 Emmentaler Gemeinden budgetieren für 2014 einen Verlust. Zusammengezählt fehlen in den Gemeindekassen nächstes Jahr knapp 17 Millionen Franken. Jede dritte Gemeinde reagiert mit einer Steuererhöhung.

Im Geldbeutel herrscht vielerorts gähnende Leere. Deshalb erhöhen auf nächstes Jahr hin 14 Gemeinden die Steuern.
Im Geldbeutel herrscht vielerorts gähnende Leere. Deshalb erhöhen auf nächstes Jahr hin 14 Gemeinden die Steuern.
Fotolia

Für einmal blicken sämtliche Emmentaler Gemeinderäte neidvoll auf das kleine, beschauliche Zielebach. Ganz am Rande des Verwaltungskreises gelegen und an den Kanton Solothurn angrenzend, fühlen sich die rund 300 Zielebacherinnen und Ziele-bacher im Emmental nicht immer goldrichtig aufgehoben. Dieses Mal ist ihnen aber die ganze Aufmerksamkeit sicher: Als einzige Gemeinde im Emmental senkt Zielebach auf Anfang 2014 die Steuern, und zwar von 1,6 auf 1,5 Einheiten. Bereits vor fünf Jahren hatte der Gemeinderat eine Steuersenkung beantragt, damals wurde sie vom Stimmvolk noch abgelehnt. Dieses Jahr aber haben 10 der 11 Anwesenden an der Gemeindeversammlung den Antrag gutgeheissen. «Wir haben Reserven», begründete Gemeindepräsident Hans-Ulrich Käser den Schritt.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.