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Im Kampf gegen die Sumpfpiraten

Scherben, Stunk und Nachtlärm: Das kommt vielen Leuten in den Sinn, wenn von der Ausgehmeile Oberstadt die Rede ist. Nun sind zwei Gastronomen angetreten, um das angeschlagene Image zu ändern.

Mit Volldampf voraus: Konstantino «Costa» Stefos (links) von der Coco-Bar und Florian «Floo» Kappeler vom Oso sind daran, das Nachtleben in der Oberstadt umzukrempeln.
Mit Volldampf voraus: Konstantino «Costa» Stefos (links) von der Coco-Bar und Florian «Floo» Kappeler vom Oso sind daran, das Nachtleben in der Oberstadt umzukrempeln.
Thomas Peter

Noch in den 80er- und frühen 90er-Jahren war die Burgdorfer Oberstadt eine beliebte Ausgehzone. Selbst aus Bern reisten Nachtschwärmer an, um sich in den zahlreichen Lokalen zu vergnügen. Irgendwann aber geriet die Oberstadt aus der Mode, der Wandel kam schleichend, genau datieren kann ihn niemand. Hört man sich um, werden verschiedene Gründe für diese Entwicklung genannt: So heisst es, dass sich die Jugend zunehmend nach Bern orientierte. Die Verbannung des motorisierten Verkehrs trug ebenfalls nicht zur Belebung bei. Hinter vorgehaltener Hand wird auch von einer gewissen Trägheit in der Beizenszene nach den fetten Jahren gesprochen.

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