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Keine Oscars, aber Filmrollen für Heiniger-Brüder

Kulturpreis für zwei Brüder: Am Dienstagabend hat Langenthal Markus und Stephan Heiniger für ihr Filmschaffen geehrt.

Ein alter Kinoprojektor, ein paar Stühle und eine Leinwand auf der Bühne des Stadttheaters verrieten: Hier geht es um Film. Oder genauer: um zwei Macher von Filmen. Um Markus und Stephan Heiniger, zwei Langenthaler Filmregisseure und Filmproduzenten. Die Brüder erhielten gestern Abend den Kulturpreis 2008 der Stadt Langenthal – dotiert mit je 5000 Franken.

Anstoss durch TV-Serie

Musik sei für den Film wichtig, bekannten die Heinigers, und: «Wer kein guter Kenner der Rockmusik ist, macht keine guten Filme.» Die Musik steuerte gestern kein Rockmusiker bei, sondern der Songwriter und Liedersänger Alain Croubalian, ein langjähriger Weggefährte der Brüder, den die Heinigers, so erfuhr man, einst im Chrämerhuus kennen gelernt hatten.

In ihrer Laudatio verrieten Franziska Fisch und Peter Rubeli von der Kulturkommission, was den Anstoss gab, dass die Brüder Heiniger den Film schon zu Kinderzeiten zu ihrem Ziel erkoren: die TV-Serie «Captain Future». «Wahrscheinlich haben die beiden schon damals Filme anders angeschaut als wir anderen», bemerkte Peter Rubeli.

«Mit Witz und Tiefsinn»

Film gab es an der Kulturpreisverleihung auch live: Die Geehrten stellten sich selbstironisch in einem kleinen Streifen vor, in den kurze Ausschnitte aus ihren Produktionen «Aschenbrüder», «Totengräber», «Langenthal, Perle des Oberaargaus» sowie «Untersteckholz» hineingeschnitten waren. Den Kulturförderpreis sei ihnen verliehen worden «in der Hoffnung, dass die beiden der Region erhalten bleiben oder wieder zurückkommen», sagte Kulturkommissionspräsidentin und Gemeinderätin Paula Schaub. Und Stadtpräsident Thomas Rufener gratulierte den Brüdern, «weil sie Filme mit viel Witz und Tiefsinn schaffen».

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