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Kochen fürs Selbstwertgefühl

In der Burgdorfer Suppenküche bekommen Bedürftige regelmässig eine warme Mahlzeit. Es ist ein Ort, wo Randständige selber kochen, die Hausordnung längst in der Schublade gelandet ist und dennoch alles rund läuft.

Er hat den Herd fest im Griff: Der drogensüchtige Marco Staehelin würzt die Spaghettisauce. Martin Stäger, Initiator der Suppenküche, schaut ihm über die Schulter.
Er hat den Herd fest im Griff: Der drogensüchtige Marco Staehelin würzt die Spaghettisauce. Martin Stäger, Initiator der Suppenküche, schaut ihm über die Schulter.
Andreas Marbot
Es ist angerichtet: Bedürftige, Nachbarn und Freunde bedienen sich an Heiligabend in der Johanneskapelle am Buffet.
Es ist angerichtet: Bedürftige, Nachbarn und Freunde bedienen sich an Heiligabend in der Johanneskapelle am Buffet.
Andreas Marbot
Alleine essen muss niemand. Die Suppenküche Burgdorf sorgt seit fünf Jahren dafür, dass unter den Randständigen ein gewisses Zusammengehörigkeitsgefühl aufkommt.
Alleine essen muss niemand. Die Suppenküche Burgdorf sorgt seit fünf Jahren dafür, dass unter den Randständigen ein gewisses Zusammengehörigkeitsgefühl aufkommt.
Andreas Marbot
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Wenn es in Burgdorf um die Johanneskapelle der evangelisch-methodistischen Kirche verführerisch gut riecht, dann ist vermutlich das Küchenfenster offen. Jeweils von November bis März wird hier zweimal wöchentlich gekocht. «Natürlich immer mit frischem Gemüse», wie Koch Marco Staehelin sagt. Ab halb zwölf ist die Türe für die Gäste offen. Wer eintritt, bekommt ein Essen für drei Franken serviert.

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