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Landschaftsschützer wehren sich gegen die Windkraft

Die Landschaftsschützer halten nichts von Windkraftanlagen im Emmental. Auch aus ökonomischen Überlegungen.

«Nicht geeignet.» «Nicht geeignet.» «Nicht geeignet.» «Nicht geeignet.» Die Stiftung für Landschaftsschutz schreibt es gleich vier Mal. Auf drei Seiten hält sie fest, was sie vom Vorschlag hält, im Emmental und in dessen Umfeld fünf Gebiete für Windkraftwerke auszuscheiden – nämlich wenig bis gar nichts.

Geschützte Landschaften

Die Region Ferrenberg ob Wynigen, die Schonegg bei Sumiswald und das Gebiet Surmettlen/Girsgrat bei Eggiwil kommen für die Stiftung allein deshalb nicht in Frage, weil sie Teil geschützter Landschaften sind. Auf dem Grünholz ob Eriswil spielt dieses Kriterium zwar nicht, dennoch stemmen sich die Landschaftsschützer auch hier gegen Windkraftanlagen, weil die Gegend exponiert liegt und zum Kern des nördlichen Emmentals gehört.

Verhandlungsbereitschaft signalisieren sie höchstens für den Raum Vechigen, den sie als einzigen nicht glattweg als ungeeignet bezeichnen. Hier fordern sie «eine Überprüfung auf Grund unserer Vorbehalte».

Eine Alternative

Die Stiftung macht in ihrer Mitwirkungseingabe nämlich keinen Hehl daraus, dass sie Windkraftwerke im Emmental generell nicht für sinnvoll hält. Dazu seien die Windgeschwindigkeiten mit nur 4,5 Metern pro Sekunde zu tief. Damit eine Anlage rentabel laufe, brauche es 5,5 Meter pro Sekunde, und die seien im Emmental und in dessen Umland nicht vorhanden.

Im Bestreben um mehr Ökologie regen die Landschaftsschützer eine Alternative an: In ihren Augen verfügt die Region «über das Mehrfache an Energiepotenzial», wenn sie «auf Sonnen- und Biomassenenergie (Holz) sowie auf verbesserte Energietechnik» setzt.

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