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Meister der Winter-Vorhersage?

Landwirte leiten von der Dicke des Schaffells oder vom Appetit der Rinder gerne Wetterprognosen ab. Für zuverlässige Prognosen eignen sich diese Methoden aber nicht.

Langfristige Wetterprognosen lassen sich aus der Dicke des Schaffells nicht herauslesen. Kurzfristige Aussagen über die Witterung sind in bestimmten Fällen schon eher möglich – frei nach dem Motto «Streute sie viel Schnee, Frau Holle, liegt viel Schnee auf Schafes Wolle.»
Langfristige Wetterprognosen lassen sich aus der Dicke des Schaffells nicht herauslesen. Kurzfristige Aussagen über die Witterung sind in bestimmten Fällen schon eher möglich – frei nach dem Motto «Streute sie viel Schnee, Frau Holle, liegt viel Schnee auf Schafes Wolle.»
Walter Fiechter

«Ist der Januar feucht und lau, wirds Frühjahr trocken und rau.» So lautet eine von vielen Bauernregeln. Sie basieren auf langjährig gesammelten Beobachtungen von Landwirten über das Wetter und sind vielleicht auch Mythos. Weil Bauern schon immer besonders abhängig vom Wetter waren und es immer noch sind, beobachten sie nicht nur die Wetterentwicklung ganz genau, auch die Entwicklung der Natur oder das Verhalten der Tiere wird oft für Wettervorhersagen herangezogen. Ein bekanntes Beispiel ist der Muotathaler Martin Horat, der sich bei der Wetterprognose im vergangenen Herbst auf Ameisen verlassen hat und aufgrund der offenbar voll gefressenen Tiere einen strengen Winter vorhersagte. Das doch eher frühlingshaft warme Wetter der vergangenen Wochen lässt an dieser Theorie – zumindest vorläufig – eher Zweifel aufkommen.

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