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Projekt Kulturhalle ist machbar

Die Machbarkeitsstudie liegt vor: Die alte Turnhalle an der Sägegasse kann zu einem multifunktionalen Veranstaltungslokal umgebaut werden. Ob das Projekt Kultur(n)halle weiterbearbeitet wird, entscheidet der Stadtrat am 24.März.

Nicht nur Turnhalle, sondern auch Kulturhalle: Grundsätzlich spricht nichts dagegen, dass in den Räumen der alten Turnhalle an der Burgdorfer Sägegasse dereinst Konzerte, Theateraufführungen und Discos stattfinden könnten. Der Ball liegt jetzt beim Stadtrat.
Nicht nur Turnhalle, sondern auch Kulturhalle: Grundsätzlich spricht nichts dagegen, dass in den Räumen der alten Turnhalle an der Burgdorfer Sägegasse dereinst Konzerte, Theateraufführungen und Discos stattfinden könnten. Der Ball liegt jetzt beim Stadtrat.
Thomas Peter

«Der Gemeinderat hat die Machbarkeitsstudie für eine erweiterte kulturelle Nutzung der alten Sägegasse-Turnhalle zuhanden der Geschäftsprüfungskommission verabschiedet», erklärt Gemeinderat und Ressortchef Bildung, Andrea Probst, auf Anfrage.

Damit steht fest, dass der Burgdorfer Stadtrat am 24.März entscheiden wird, ob das Projekt einer multifunktionalen Turn- und Kulturhalle weiterverfolgt werden soll. Sagt das Parlament Ja, muss der Gemeinderat ein detailliertes Projekt mit einem Kostenvoranschlag und Betriebskonzept ausarbeiten, damit der Stadtrat einen Planungs- und einen Ausführungskredit bewilligen kann.

Frage des Lärmschutzes offen

Den Umbau der alten Turnhalle in ein Veranstaltungslokal primär für Jugendliche beurteilt Andrea Probst für «grundsätzlich machbar». Zu diesem Schluss kommt eine Architekturgemeinschaft unter Führung der Burgdorfer Team K Architekten AG. Noch nicht restlos geklärt werden konnte bis jetzt die Frage, ob die Lärmschutzverordnung bei der Durchführung eines Konzertes oder einer Disco eingehalten werden kann.

Lärmmessungen seien zwar durchgeführt worden, doch sei der Umgebungslärm des Verkehrs auf der Sägegasse und jener des Kraftwerks auf dem Schafroth-Areal lauter gewesen als die aus der Turnhalle dröhnende Musik. Details zur erarbeiteten Machbarkeitsstudie und zu den ungefähren Projektkosten verrät Gemeinderat Probst zwar noch nicht, er lässt aber durchblicken, dass die heute auf maximal 200 Personen beschränkte Nutzung der Halle ohne baulich aufwendige Massnahmen erhöht werden könnte: «Die jüngsten Berechnungen haben gezeigt, dass die Belastung des Hallenbodens mit 400 bis 500 Personen möglich ist.»

Der Gemeinderat hatte in seiner Antwort auf den Auftrag der SP-Fraktion noch festgehalten, dass für Discoveranstaltungen mit Tanzbetrieb höhere Anforderungen an die Statik resultierten als bei einer Nutzung für Theateraufführungen und Konzerte. Aufgrund dieser positiven Fakten scheint die Realisierung des seit vielen Jahren geforderten Jugendraumes in Burgdorf ein gutes Stück näher gerückt zu sein. Gemeinderat Andrea Probst stellt zum Thema Jugendraum fest: «So nah wie jetzt waren wir noch nie am Ziel.»

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